Der Heilige Don Bosco

 

  • Er starb am 31. Januar 1888 in Turin und wurde 1934 heilig gesprochen.

 

 

 

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Stand: 17. Juni 2021

 

 

 

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Nr. Überschrift   online
5 Don Bosco und die Cholera-Epidemie NEU 17.06.2021
4 Zitate von Don Bosco   31.01.2021
3 Vision Don Boscos von der Kirche   31.01.2021
2 Gedenktag des Heiligen                           am (31. Januar)
1 Unversehrter Heiliger Don Bosco   31.01.2021

 

 

Beitrag 5

 

 

 

Don Bosco

und die Cholera-Epidemie

 

 

 

Meister und Schüler:

Johannes Bosco (1815-1888)

und Dominikus Savio (1842-1857)

 

  • 1854 brach in Turin eine Cholera-Epidemie aus.
  • Die königliche Familie hat die Stadt verlassen.
  • Gesunde Menschen blieben zu Hause und vermieden den Kontakt mit den Kranken.
  • Dann appellierte der Bürgermeister der Stadt an die Tapferen. Ihr müsst in die Häuser reingehen und die Kranken auf die Krankenstation bringen, um sie zu behandeln, aber all dies war auch mit dem Risiko des Lebens-Verlustes verbunden.

 

Der hl. Don Bosco versammelte 500 seiner Jungen und sagte:

  • Der Bürgermeister hat einen gewissen Appell an die Tapferen gerichtet. Wenn sich einer von euch als bereit und in der Lage erklärt, mit mir in die Stadt zu gehen, um den Cholera Kran-ken zu helfen, kann ich euch versichern im Namen Unserer Lieben Frau, dass keiner von euch krank sein wird. Es ist nur notwendig, dass jeder im Zustand der heiligmachenden Gna-de sein muss und die Wundertätige Medaille bei sich trägt.

 

Dann meldeten sich 24 Freiwillige, darunter Dominikus Savio. Es gab viel Arbeit, aber nach einiger Zeit begann die Epidemie nach-zulassen. Im Winter hörte sie vollständig auf, keiner von den 500 Jungen Don Boscos, wurde krank, sie konnten zum Studium zu-rückkehren. Dominikus Savio war unter ihnen.

 

https://gloria.tv/post/d48k9tuRVki23buawk7qWwcBb

 

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Beitrag 4

 

 

 

Zitate von Don Bosco

 

  1. "Die Lehrer sollen sich immer daran erinnern, dass die Schule nichts anderes ist als ein Mittel Gutes zu tun."
  2. "Man erreicht mehr mit einem freundlichen Blick, mit einem guten Wort der Ermunterung, das Vertrauen einflößt, als mit vielen Vorwürfen."
  3. "Betrachte die Schüler als deine Brüder. Liebenswürdigkeit, Einfühlungsvermögen, Rücksicht, das ist der Schlüssel zu ihren Herzen."
  4. "Wenn die Jungen den Lehrer oder Assistenten ein Buch lo-ben hören, dann achten auch sie es, loben und lesen es."
  5. "Erziehung ist Sache des Herzens."
  6. "Steht mit den Füßen auf der Erde, wohnt aber mit dem Her-zen im Himmel."
  7. "Der Himmel ist nicht für Faulenzer geschaffen."
  8. "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen."
  9. "Durch den Sakramentenempfang lernt man aus Gewissen-haftigkeit handeln."
  10. "Wer auf Maria vertraut, wird nicht enttäuscht."
  11. "Vergesst niemals die Liebenswürdigkeit im Umgang mit den Jugendlichen."
  12. "Das Böse gewinnt Raum durch die Feigheit der Guten."

http://www.kathpedia.com/index.php/Johannes_Bosco

 

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Beitrag 3

 

 

 

 

Vision Don Boscos von der Kirche

 

 

„Stellt euch vor, wir befinden uns an der Küste des Meeres oder besser noch auf einer einsamen Klippe und sehen kein Land außer dem Boden unter unseren Füßen.

Auf dem weiten Meer erkennen wir eine unzählbare Menge von Schiffen, die sich für eine Seeschlacht geordnet haben.

  • Sie verfügen über eiserne Schiffsschnäbel und sind mit Kano-nen, Gewehren, sonstigen Waffen jeglicher Art, mit Brand-schätzen und auch mit Büchern ausgerüstet.

Sie nähern sich einem Schiff, das viel größer ist als das ihrige und versuchen, dieses mit ihren spitzigen Schnäbeln zu beschä-digen, es anzuzünden und ihm jeden nur möglichen Schaden zuzufügen.

Das große Schiff wird von vielen kleinen Booten begleitet, die von ihm Befehle empfangen und das majestätische Schiff gegen die feindliche Flotte verteidigen. Sie haben starken Gegenwind, und das aufgewühlte Meer scheint die Angreifer zu begünstigen.

 

Mitten im weiten Meer stehen in geringem Abstand voneinander zwei mächtige Säulen.

  • Die eine wird von einer Statue der Immaculata gekrönt zu deren Füßen auf einer Tafel die Inschrift steht: ’Auxilium christianorum’ (Hilfe der Christen),
  • auf der zweiten, viel höheren und mächtigeren Säule, sehen wir auf einem Schild die Worte ’Salus credentium’ (Heil der Gläubigen).

Der Papst als Kommandant des großen Schiffes erkennt die Wut der Feinde und damit die Gefahr, in der sich seine Getreuen befinden. Er ruft deshalb die Steuermänner der Begleitboote zur Beratung auf sein Schiff. Da der Sturm immer heftiger wird, müs-sen sie auf ihre Boote zurückkehren. Nach Beruhigung der See ruft der Papst die Kommandeure ein zweites Mal zu sich.

  • Plötzlich bricht der Sturm von neuem los.

Der Papst steht am Steuer und versucht mit aller Kraft, sein Schiff zwischen die beiden Säulen zu lenken, an denen viele Anker und große Haken angebracht sind.

Die feindlichen Schiffe beginnen nun mit dem Angriff und wollen das päpstliche Schiff versenken.

  • Die einen kämpfen mit Büchern, Schriften und Brandsätzen, mit denen sie angefüllt sind, und die sie an Bord des päpst-lichen Schiffes zu werfen suchen, andere mit Kanonen, Geweh-ren und Schiffsschnäbeln.

 

Trotz des leidenschaftlichen Kampfes der feindlichen Schiffe und des Einsatzes aller Waffen scheitert der Angriff. Vergebens ma-chen sie neue Versuche. Das päpstliche Schiff durchpflügt frei und sicher das Meer. Manchmal kommt es wohl vor, dass es von fürchterlichen Stößen erschüttert und an seinen Planken schwer angeschlagen wird, aber kaum getroffen, schließt ein sanfter Wind, der von den beiden Säulen ausgeht, sofort jedes Leck.

 

Auf den Schiffen der Angreifer platzen jetzt die Kanonenrohre, die Schiffsschnäbel zerbrechen, viele Schiffe bersten auseinander und versinken im Meer.

  • Plötzlich jedoch wird der Papst von einer feindlichen Kugel getroffen. Seine Helfer stützen ihn und richten ihn wieder auf, wenig später trifft ihn erneut ein feindliches Geschoss, und er sinkt tot zu Boden.

Bei der feindlichen Flotte erhebt sich ein Freuden- und Siegesge-schrei. Die auf dem päpstlichen Schiff versammelten Komman-deure aber wählen in solcher Eile einen neuen Papst, dass die Nachricht vom Tod des Steuermanns zugleich mit der Nachricht von der Wahl des Nachfolgers bei den Feinden ankommt.

 

Jetzt verlieren diese plötzlich allen Mut; das päpstliche Schiff aber überwindet alle Hindernisse und fährt sicher zwischen die beiden Säulen, wo es vor Anker geht. Die Feinde flüchten, rammen sich gegenseitig und gehen zugrunde.

Viele andere Schiffe, die sich aus Furcht vor der Schlacht zurück-gezogen hatten, befinden sich in weiter Ferne und warten in klug beobachtender Stellung, bis die Trümmer aller untergehenden Schiffe in den Wellen des Meeres verschwinden.

Dann fassen sie Mut und nehmen auch Kurs auf jene zwei Säu-len und machen dort fest. Auf dem Meer tritt jetzt eine große Ruhe ein.”

 

 

Soweit Don Boscos Ausführungen.

 

Nun fragte er Michael Rua, seinen späteren Nachfolger als Gene-raloberer der Salesianer:

  • ”Was hältst Du davon?”

 

Don Rua antwortete:

  • ”Mir scheint, das Schiff des Papstes ist die Kirche, deren Ober-haupt er ist.
  • Die anderen Schiffe sind die Menschen,
  • das Meer ist die Welt.
  • Jene, die das große Schiff verteidigen, sind die treuen Anhän-ger des Papstes, die anderen seine Feinde, die mit allen Mit-teln die Kirche zu vernichten suchen.
  • Die beiden Säulen bedeuten, wie mir scheint, die Verehrung Mariens und der Heiligsten Eucharistie.”

 

Don Bosco sagte:

  • ”Du hast gut geantwortet. Nur ein Ausdruck muss richtigge-stellt werden.
  • Die feindlichen, Schiffe bedeuten die Verfolgungen.
  • Äußerst schwere Zeiten stehen der Kirche bevor. Was bis jetzt geschah, ist fast nichts im Vergleich zu dem, was kom-men wird.
  • Die Feinde der Kirche werden versinnbildlicht durch die Schif-fe, die das Hauptschiff versenken wollten.
  • Nur zwei Mittel bleiben, um sich in dieser stürmischen Zeit zu retten: die Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria und der Glaube, die Ehrfurcht, die Anbetung des Allerheiligsten und der häufige Empfang der Heiligen Kommunion.
  • Tun wir unser Bestes, um diese beiden Mittel selbst zu gebrau-chen, aber auch zu erreichen, dass sie überall und von allen angewandt werden.“

http://www.kathpedia.com/index.php/Johannes_Bosco

 

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Beitrag 2

 

 

 

Hl. Johannes Bosco,

Priester, Ordensgründer

 

Gedenktag: 31. Januar

 

  • Johannes Bosco, 1815 als Sohn armer Bauersleute geboren, wurde unter großen Schwierigkeiten Priester (1841).
  • „Ich werde mein Leben der Jugend weihen“, das stand für ihn fest.
  • Seine große Liebe galt der Arbeiterjugend von Turin.
  • Er gründete die „Fromme Gesellschaft vom heiligen Franz v. Sales“ (Salesianer) und zusammen mit der hl. Maria Domenica Mazzarello die Kongregation der Mariahilf-Schwestern.
  • Er hat entscheidend auf die Erneuerung des Bildungswesens in Ita-lien und (seit 1875) in Südamerika eingewirkt.
  • Seine Erziehungskunst beruhte auf charismatischer Begabung und Einfühlungskraft, verbunden mit einer klaren Erkenntnis der Not seiner Zeit und einer aus tiefem Glauben erwachsenen Liebe zur Jugend.
  • Er starb am 31. Januar 1888 in Turin und wurde 1934 heilig gespro-chen.
  • „In seinem Leben war das Übernatürliche fast natürlich und das Außergewöhnliche gewöhnlich“ (Pius XI.).

 

Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist:

  • Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.  (Johannes Bosco)

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du Quell der Freude,

Du hast den heiligen Johannes Bosco berufen,

der Jugend ein Vater und Lehrer zu sein. Gib auch uns

die Liebe, die ihn erfüllt hat, damit wir fähig werden,

Menschen für Dich zu gewinnen und Dir allein

zu dienen. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

Quelle: www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/

 

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Beitrag 1

 

  • Unversehrter heiliger Don Bosco

 

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