Die Heiligen des Himmels

 

(Mai - August)

 

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Auswahl der Heiligen

 

 

 

Bitte in der Tabelle auf den Namen des Heiligen klicken!

Nr.

 

Name des Heiligen

 

Datum

 

 

Zu den Heiligen-Gedenktagen (Aug - Dez)

 

 
 

AUGUST

 
64 Hl. Märtyrerin Teresia Benedicta vom Kreuz, Ordensfrau 09.08.
63 Hl. Dominikus, Priester, Ordensgründer 08.08.
62 Hl. Kajetan, Priester, Ordensgründer 07.08.
61 Hl. Märtyrer Xystus II., Papst und Gefährten 07.08.
60 Hl. Johannes Maria Vianney, Pfarrer von Ars 04.08.
59 Hl. Eusebius von Vercelli, Bischof 02.08.
58 Hl. Alfons Maria von Liguori, Ordensgründer, Bischof, Kirchenlehrer 01.08.
  JULI  
57 Hl. Ignatius v. Loyola, Priester, Ordensgründer 31.07.
56 Hl. Petrus Chrysologus, Bischof, Kirchenlehrer 30.07.
55 Hl. Marta 29.07.
54 Hl. Eltern Mariens: Hl. Anna und Hl. Joachim 26.07.
53 Hl. Märtyrer Jakobus, Apostel 25.07.
52 Hl. Märtyrer Christophorus 24.07.
51 Hl. Birgitta von Schweden, Ordensgründerin 23.07.
50 Hl. Maria Magdalena 22.07.
49 Hl. Laurentius von Brindisi, Ordenspriester, Kirchenlehrer 21.07.
48 Hl. Märtyrerin Margareta v. Antiochien, Jungfrau 20.07.
47 Hl. Bonaventura, Bischof, Kirchenlehrer 15.07.
46 Hl. Kamillus v. Lellis, Priester u. Ordensgründer 14.07.
45 Hl. Heinrich II., Kaiser u. Hl. Kunigunde, Kaiserin 13.07.
44 Hl. Märtyrer: Hl. Knud von Dänemark / Hl. Erich von Schweden / Hl. Olaf von Norwegen 10.07.
43 Hl. Märtyrer: Hl. Kilian, Bischof und Gefährten 08.07.
42 Hl. Willibald, Bischof, Glaubensbote 07.07.
41 Hl. Märtyrerin Maria Goretti, Jungfrau 06.07.
40 Hl. Antonius Maria Zaccaria, Priester, Ordensgründer 05.07.
39 Hl. Elisabeth von Portugal, Königin 04.07.
38 Hl. Ulrich, Bischof 04.07.
37 Hl. Apostel Thomas 03.07.
  JUNI  
36 Hl. Märtyrer: Die ersten Hl. Märtyrer Roms 30.06.
35 Hl. Otto, Bischof, Glaubensbote 30.06.
34 Hl. Petrus und Hl. Paulus 29.06.
33 Hl. Märtyrer Irenäus, Bischof 28.06.
32 Hl. Hemma von Gurk 27.06.
31 Hl. Cyrill von Alexandrien, Bischof, Kirchenlehrer 27.06.
30 Hl. Paulinus von Nola, Bischof 22.06.
29

Hl. Märtyrer: Hl. John Fisher, Bischof / Hl. Thomas Morus

22.06.
28 Hl. Aloisius, Gonzaga, Ordensmann 21.06.
27 Hl. Romuald, Abt 19.06.
26 Hl. Benno, Bischof 16.06.
25 Hl. Märtyrer Vitus (Veit) 15.06.
24 Hl. Antonius von Padua, Ordenspriester, Kirchenlehrer 13.06.
23 Hl. Apostel Barnabas 11.06.
22 Hl. Ephräm, Diakon, Kirchenlehrer 09.06.
21 Hl. Norbert von Xanten, Ordensgründer, Bischof 06.06.
20 Hl. Märtyrer Bonifatius, Bischof, Glaubensbote 05.06.
19 Hl. Märtyrer: Hl. Karl Lwanga und Gefährten 03.06.
18

Hl. Märtyrer: Hl.  Marcellinus, Priester Hl. Petrus, Exorzist

02.06.
17 Hl. Märtyrer Justin 01.06.
  MAI  
16 Hl. Augustinus von Canterbury, Bischof, Glaubensbote 27.05
15 Hl. Philipp Neri, Priester 26.05.
14 Hl. Beda der Ehrwürdige, Ordenspriester, Kirchenlehrer 25.05.
13 Hl. Gregor VII., Papst 25.05.
12 Hl. Maria Magdalena von Pazzi, Ordensfrau 25.05.
11 Hl. Hermann Josef, Ordenspriester, Mystiker 21.05.
10 Hl. Bernhardin v. Siena, Ordenspriester, Prediger 20.05.
9 Hl. Märtyrer Johannes I., Papst 18.05.
8 Hl. Märtyrer Johannes Nepomuk, Priester 16.05.
7 Hl. Märtyrer: Hl. Nereus / Hl. Achilleus 12.05.
6 Hl. Märtyrer Pankratius 12.05.
5 Hl. Godehard, Bischof 05.05.
4 Hl. Märtyrer Florian von Lorch 04.05.
3

Hl. Märtyrer: Hl.  Philippus / Hl. Jakobus (jüngere)

03.05.
2 Hl. Athanasius, Bischof, Kirchenlehrer 02.05.
1 Hl. Josef, der Arbeiter 01.05.
 

 

Zu den Heiligen-Gedenktagen (Jan - April)

 

 

 

Beitrag 64

 

 

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Beitrag 63

 

Hl. Dominikus, Priester, Ordensgründer

Gedenktag: 08. August

 

  • Dominikus wurde um 1175 in dem Dorf Caleruega in Kastilien geboren.
  • Nach dem Studium der Philosophie und der Theologie wurde er bald Mitglied des Domkapitels von Osma.
  • Schon früh zeigte sich seine Liebe zur Armut und zu den Ar-men, aber auch seine Vorliebe für das Gebet, die Betrachtung und das Studium.
  • Zwei Reisen durch Europa erweiterten seinen Horizont und wurden entscheidend für sein weiteres Leben. Vor allem lern-te er die Gefahr kennen, die der Kirche von verschiedenen Häresien drohte.
  • Mit seinem Freund Didacus von Acevedo begann er, den Albi-gensern zu predigen, und als Didacus starb, übernahm Domi-nikus die Leitung des von diesem gegründeten Missionsinsti-tuts in Toulouse (Südfrankreich).
  • Bald fand er weitere Mitarbeiter; mit ihnen gründete er 1215 den Predigerorden, dessen Hauptaufgabe es war, durch Wort und Beispiel die Irrgläubigen zu bekehren. Der Orden, dem er die Regel des hl. Augustinus gab, wurde 1216 bestätigt. Er wurde in den folgenden Jahrhunderten zu einer der großen Erneuerungskräfte in der Kirche.
  • Dominikus starb am 6. August 1221 in Bologna.
  • Er wurde 1234 heilig gesprochen.

 

Bücher - Menschen

Während einer Hungersnot in Palencia verkaufte Dominikus alles, was er hatte, auch die teuren und ihm so notwendigen Bücher. 

  • „Wie könnte ich in diesen toten Büchern studieren, wenn ich weiß, dass lebende Menschen am Verhungern sind?“

 

ERÖFFNUNGSVERS - Lk 4, 18

  • Der Geist Gottes des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe und alle heile, deren Herz bedrückt ist.

 

 

TAGESGEBET

 

Herr, unser Gott,

stärke Deine Kirche

durch das Vorbild und die Lehre

des heiligen Dominikus, der mit Macht

Deine Wahrheit verkündet hat. Höre auf seine

Fürsprache und erwecke auch in unserer Zeit Prediger,

die Dein Wort glaubwürdig verkünden.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 62

 

Hl. Kajetan, Priester, Ordensgründer

Gedenktag: 07. August

 

  • Kajetan (Gaetano von Thiene), geboren 1480 in Vicenza, stu-dierte Rechtswissenschaften in Padua u: wurde 1504 Doktor der beiden Rechte.
  • Unter Julius II. wurde er Protonotar der römischen Kurie.
  • Nach seiner Priesterweihe 1516 kehrte er nach Vicenza zurück; wenige Jahre später gründete er in Venedig ein Spital für un-heilbare Kranke, denen er auch selbst mit großer Hingabe diente.
  • 1521 kehrte er nach Rom zurück und gründete zusammen mit Giampietro Caraffa, dem späteren Papst Paul IV., eine Kon-gregation von Regularklerikern, die in Armut leben und der religiösen Bildung des Klerus und des Volkes dienen sollten. Die Kongregation erhielt den Namen Theatiner, weil Caraffa um diese Zeit Bischof von Theate war; man nannte sie auch Kajetaner.
  • Als 1527 deutsche und spanische Söldner Rom verwüsteten, wurde auch das Haus der Theatiner zerstört.
  • Sie konnten nach Venedig flüchten und dort ihre Arbeit fort-setzen.
  • Seine letzten Jahre verbrachte Kajetan in Neapel, wo er nach einem Leben der Buße, des ständigen Gebets und selbstloser Nächstenliebe am 7. August 1547 starb.
  • Nach seinem Tod breiteten sich die Theatiner rasch aus (Nie-derlassungen auch in München und Salzburg).

 

Christus näher kommen

  • Ich sehe Christus arm und mich reich, ihn verachtet und mich geehrt. Ich will ihm einen Schritt näher kommen und habe deshalb beschlossen, alles aufzugeben, was ich noch an zeitlichen Gütern besitze. (Kajetan, Brief an seine Verwandten)

 

TAGESGEBET

 

Herr, unser Gott,

Du hast den Priester

und Ordensgründer Kajetan berufen,

frei gewählter Armut die Apostel nachzuahmen.

Höre auf seine Fürsprache und hilf uns, nach seinem

Beispiel auf Dich allein zu vertrauen und unser Leben

im Geist des Evangeliums zu erneuern.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 61

 

 

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Beitrag 60

 

Hl. Johannes Maria Vianney,

Pfarrer von Ars

Gedenktag: 04. August

 

  • Der heilige „Pfarrer von Ars“ wurde am 8. Mai 1786 in der Nähe von Lyon geboren.
  • Seine Jugend fällt also in die Zeit der Französischen Revolu-tion.
  • Die erste Kommunion empfing er bei verschlossenen Fenster-läden in seinem Elternhaus. Er arbeitete zunächst auf dem Bauernhof seiner Eltern.
  • Mit 19 Jahren begann er zu studieren, um Priester zu werden. Obwohl nicht unbegabt, war er im Studium ein Versager.
  • Wegen seiner großen Frömmigkeit wurde er trotzdem zum Priestertum zugelassen (1815).
  • Als Pfarrer von Ars lebte er in harter Armut. Die verwahrloste Pfarrei erweckte er zu neuem Leben. Bei Tag und Nacht war er als Beichtvater, Prediger und Seelenführer tätig. Zahllose Menschen aus nah und fern suchten bei ihm Rat und Hilfe. Dabei fühlte er, der eine große Ehrfurcht vor dem Priestertum hatte, sich in seinem Beruf immer wieder unsicher und wäre in einen kontemplativen Orden eingetreten, wenn nicht seine Gemeinde ihn daran gehindert hätte.
  • Er starb am 4. August 1859 und wurde in Ars begraben.
  • Papst Pius XI. hat ihn heilig gesprochen und zum Patron der Seelsorger erklärt.

 

Der Mensch

  • „Die Menschen gleichen Maulwürfen, die unter der Erde, ihre Gän-ge graben und nur selten bis zum Tageslicht vorstoßen.“
  • „Der Mensch ist so groß, dass nichts auf der Erde ihm genügen kann. Nur wenn er sich Gott zuwendet, ist er zufrieden. Zieh einen Fisch aus dem Wasser: er wird nicht leben können. Das ist der Mensch ohne Gott.“ (Johannes Maria Vianney)

 

TAGESGEBET

 

Allmächtiger

und barmherziger Gott,

Du hast dem heiligen Pfarrer von Ars

die Geduld und Sorge eines guten Hirten gegeben,

der sich für das Heil seiner Mitmenschen verzehrt.

Hilf auf seine Fürsprache auch uns, in der Liebe

Christi Menschen für Dich zu gewinnen und

zusammen mit unseren Brüdern und

Schwestern das ewige Heil zu finden.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 59

 

Hl. Eusebius von Vercelli, Bischof

Gedenktag: 02. August 

 

  • Eusebius, der erste Bischof von Vercelli (Piemont), stammte aus Sardinien.
  • Er erhielt seine Ausbildung in Rom und wurde dort Kleriker.
  • 345 wurde er zum Bischof von Vercelli geweiht.
  • Wie Athanasius von Alexandrien und Hilarius von Poitiers war Eusebius ein Verfechter des nikänischen Credos gegen die arianische Irrlehre.
  • Eine vom arianischen Kaiser Konstantius beherrschte Synode von Mailand schickte ihn 355 in die Verbannung.
  • Erst 363 kehrte er wieder in seine Diözese zurück, wo er am 1. August 371 starb.
  • Er hat als erster abendländischer Bischof seinen Klerus zum gemeinsamen Leben unter einer Regel veranlasst.

 

Was vor Gott recht ist

  • „Ich habe beschlossen, möglichst bald nach Mailand zu kommen. Wenn ich in deiner Gegenwart bin - das verspreche ich dir -, werde ich all das tun, was ich als gut erkenne und was vor Gott recht ist.“ (Eusebius an den arianischen Kaiser)

 

TAGESGEBET

 

Wir bitten Dich, Herr, unser Gott,

gib, dass wir die Glaubenstreue des

heiligen Bischofs Eusebius nachahmen,

der die Lehre von der Gottheit Christi unerschrocken

verteidigt hat, und lass uns teilhaben am göttlichen Leben

Deines Sohnes, der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit Dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Amen.

 

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Beitrag 58

 

Hl. Alfons Maria von Liguori,

Ordensgründer, Bischof, Kirchenlehrer

Gedenktag: 01. August

 

  • Der hl. Alfons starb, fast 91 Jahre alt, am 1. August 1787.
  • Er stammte aus der alten Familie de‘ Liguori in Neapel.
  • Mit sechzehn Jahren war er bereits Doktor der beiden Rechte und wurde dann ein vielbegehrter Rechtsanwalt. Weil er bald sah, dass es in diesem Beruf kaum zu vermeiden war, manch-mal das Unrecht zu verteidigen, beschloss er, Priester zu wer-den.
  • Er war dreißig Jahre alt, als er 1726 zum Priester geweiht wur-de.
  • Seine Erfahrungen in der apostolischen Arbeit veranlassten ihn, die „Kongregation des allerheiligsten Erlösers“ (Redemp-toristen) zu gründen. Sie sollte vor allem den unteren Volks-schichten in ihrer geistig-religiösen Verlassenheit zu Hilfe kom-men. Mit dieser Gründung stieß er auf starken Widerstand, auch von kirchlicher Seite, aber 1749 wurde die Regel von Papst Benedikt XIV. bestätigt.
  • Alfons blieb der fromme Ordensmann und strenge Asket, auch als er 1762 Bischof von S. Agata de‘ Goti (im Königreich Neapel)  wurde. Er verbrachte die meiste Zeit auf der Kanzel oder im Beichtstuhl. Er verfasste auch über hundert religiöse Schriften. Seine „Moraltheologie“ und seine Unterweisungen für Beicht-väter haben großen Einfluss ausgeübt.
  • Alfons wurde 1839 heilig gesprochen.
  • 1871 zum Kirchenlehrer erhoben.

 

„Die wahre Frömmigkeit besteht darin, dass man seine Pflicht erfüllt.“

„Seien Sie überzeugt, dass auf die Nacht der Tag folgt. Aber der Tag, nach dem wir in diesem Leben allein verlangen sollen, ist der, an dem wir Gott von Angesicht zu Angesicht schauen und lieben werden.“  (Alfons Maria von Liguori)

 

 

ERÖFFNUNGSVERS - Lk 4, 18

  • Der Geist Gottes des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe und alle heile, deren Herz bedrückt ist.

 

 

TAGESGEBET

 

Gott, Du Hirt Deines Volkes,

Du schenkst der Kirche zu allen

Zeiten Menschen, die durch ihren

Glauben und ihre Liebe ein Vorbild sind.

Gib, dass uns gleich dem heiligen Alfons das

Heil der Menschen am Herzen liegt und

schenke uns im Himmel den Lohn,

den er schon empfangen hat.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 57

 

Hl. Ignatius von Loyola,

Priester, Ordensgründer

Gedenktag: 31. Juli

 

  • Ignatius, der Gründer des Jesuitenordens, wurde 1491 auf Schloss Loyola (Nordspanien) geboren.
  • Sein Taufname war Inigo; er selbst hat ihn später in Ignacio umgeändert, aus Verehrung zum Märtyrerbischof Ignatius von Antiochien.
  • Ignatius schlug die militärische Laufbahn ein, wurde aber 1521 bei der Verteidigung von Pamplona schwer verwundet. Auf dem langen Krankenlager vollzog sich in ihm ein tiefer Wandel.
  • Er ging nach Montserrat und legte beim Abt des Klosters eine Lebensbeichte ab. Dann lebte er in einer Höhle bei Manresa, wo er strenge Buße tat und auch sein berühmtes Exerzitien-büchlein entwarf.
  • Nach einer Wallfahrt ins Heilige Land begann der Zweiund-dreißigjährige Latein zu lernen, studierte dann in Barcelona, Alcala und Salamanca, zuletzt in Paris, wo er die geistigen Strömungen der Zeit kennen lernte und wo er 1534 mit sechs Freunden - Studenten wie er - die Gesellschaft Jesu gründete.
  • Nach seiner Priesterweihe (1537) wurde Ignatius zum Gene-raloberen des Ordens gewählt; der Orden wurde 1540 von Papst Paul III. bestätigt. Da sich der Orden ganz der aposto-lischen Arbeit widmen sollte, wurde auf Chorgebet und Ordens-tracht verzichtet - damals eine große Neuerung.
  • Der Orden entwickelte sich rasch und gewann großen Einfluss auf das religiöse Leben der folgenden Jahrhunderte.
  • Ignatius starb am 31. Juli 1556 in Rom.
  • Er wurde 1622 heilig gesprochen.

 

„Der Geist der Gesellschaft ist es, in aller Einfachheit und Niedrigkeit  von Stadt zu Stadt, von Ort zu Ort zu ziehen, ohne sich an einen be-stimmten Platz binden zu lassen ... Wollten wir diese Einfachheit verlas-sen, es wäre gleichbedeutend mit der Zerstörung unseres Ordensgei-stes.“

„Solange die Gesellschaft in diesem Geist verharrte, hat sich der Herr ihrer in ganz besonderer Weise bedient, zum großen geistlichen Nutzen für die Seelen. Wenn auch in deutschen Landen das Erdreich härter befunden wurde, in anderen trägt es umso reichere Ernte.“ (Ignatius, Brief an König Ferdinand I.)

 

 

ERÖFFNUNGSVERS - Phil 2, 10-11

  • Vor dem Namen Jesu sollen alle Mächte im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen, und jede Zunge soll bekennen: Jesus Christus ist der Herr, in der Herrlichkeit Gottes, des Vaters.

 

TAGESGEBET

Allmächtiger, ewiger Gott,

Du hast den heiligen Ignatius

von Loyola berufen, in der Nachfolge

Christi zur größeren Ehre Deines Namens

zu wirken. Lass uns nach seinem Beispiel und

mit seiner Hilfe auf Erden den guten Kampf bestehen,

damit wir auch im Himmel den Siegeskranz empfangen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 56

 

Hl. Petrus Chrysologus,

Bischof, Kirchenlehrer

Gedenktag: 30. Juli 

 

  • Petrus, wegen seiner Rednergabe „Chrysologus“ („der mit den goldenen Worten“) genannt, wurde um 380 in Imola (Provinz Bolo-gna) geboren.
  • Über sein Leben gibt es nur spärliche Nachrichten.
  • Er wurde zwischen 424 und 429 Bischof von Ravenna, der damaligen Residenzstadt des Weströmischen Reichs. Er hatte gute Beziehungen zur Kaiserin Galla Placida und zu Papst Leo d. Gr.
  • Dem Irrlehrer Eutyches gegenüber betonte er die Autorität des römischen Bischofs als des Nachfolgers des Apostels Petrus.
  • Wegen seiner glänzenden Predigten wurde er als zweiter Johannes Chrysostomus gefeiert.
  • Er starb in seiner Heimat Imola am 3. Dezember 450.
  • Einer seiner Nachfolger in Ravenna gab 176 gesammelte Predigten des Petrus Chrysologus heraus, von denen die meisten echt sind. In ihnen spiegeln sich die christologischen Auseinandersetzungen in der Zeit zwischen dem Konzil von Ephesus und dem von Chalkedon, aber auch allgemein die Probleme und Auffassungen jener Zeit wider.

 

„Christus ist gekommen, um unsere Schwachheit anzunehmen und uns seine Kraft zu geben; er hat für sich das Menschliche gesucht, um uns das Göttliche zu gewähren.“

„Wenn wir nichts geben, sollen wir uns nicht beklagen, dass wir nichts empfangen.“ (Petrus Chrysologus)

 

 

TAGESGEBET

 

Erhabener Gott,

Du hast den Bischof

Petrus Chrysologus zu einem

begnadeten Verkünder Deines ewigen

Wortes gemacht, das unsere Menschennatur

angenommen hat. Gewähre uns auf seine Fürsprache,

dass wir die Geheimnisse der Erlösung allezeit im

herzen erwägen und in unseren Werken davon

Zeugnis geben. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 55

 

Heilige Marta

Gedenktag: 29. Juli

 

  • Nach dem Johannesevangelium war Marta die Schwester des Lazarus und der Maria von Betanien. Jesus war ein gern gesehener Gast im Haus der beiden Schwestern (vgl. Joh 11,5).
  • Marta scheint die Ältere gewesen zu sein; jedenfalls war sie es, die sich energisch um alles kümmerte (Joh 12,2). Aber „nur eines ist notwendig“, sagte Jesus zu ihr (Lk 10,42).
  • Zu ihr sagte er auch das Wort: „Ich bin die Auferstehung und das Leben ...“ (Joh 11,25), worauf Marta mit ihrem Bekenntnis zu Jesus als dem Messias und Gottessohn antwortete.

 

ERÖFFNUNGSVERS - Lk 10, 38

  • Jesus kam in ein Dorf, und eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf.

 

TAGESGEBET

 

Allmächtiger, ewiger Gott,

die heilige Marta durfte Deinen Sohn in

ihr Haus aufnehmen und bewirten. Auf ihre Fürsprache hin mache uns bereit, in unseren Mitmenschen Christus zu dienen, damit wir einst bei Dir Aufnahme finden. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 54

 

 

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Beitrag 53

 

 

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Beitrag 52

 

 

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Beitrag 51

 

 

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Beitrag 50

 

 

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Beitrag 49

 

Hl. Laurentius von Brindisi,

Ordenspriester, Kirchenlehrer

Gedenktag: 21. Juli

 

  • Laurentius, geboren 1559 in Brindisi, trat 1575 in den Kapu-zinerorden ein.
  • Er studierte in Padua und Venedig.
  • Sein leidenschaftliches Interesse für die Heilige Schrift trieb ihn dazu, die biblischen Sprachen (Griechisch und Hebräisch) gründlich zu erlernen.
  • 1582 wurde er in Venedig zum Priester geweiht.
  • Bald wurde er als Prediger und hervorragender Lehrer der Theologie bekannt.
  • Seine Ordensbrüder wählten ihn zum Guardian, wenige Jahre später zum Provinzial; 1602-1605 war er Ordensgeneral.
  • Er führte den Kapuzinerorden in Österreich und Böhmen ein und war auch in Bayern tätig.
  • Sein Wirken lässt sich mit dem des hl. Petrus Kanisius ver-gleichen.
  • Zur theologischen Auseinandersetzung mit dem Protestantis-mus kam sein Einfluss auf die Religionspolitik der katholi-schen Fürsten.
  • Laurentius starb, genau 60 Jahre alt, am 22. Juli 1619.
  • Papst Johannes XXIII. erhob ihn 1959 zum Kirchenlehrer.

 

„Die Waffen mit denen der Glaube verteidigt sein will, sind:

  • das heilige Leben derer, die den Glauben predigen und leh-ren, und die Geduld in Leiden und Verfolgung.“ (Laurentius von Brindisi)

  

TAGESGEBET

 

Allmächtiger Gott,

Du hast dem heiligen Laurentius von Brindisi

den Geist des Rates und der Stärke verliehen,

damit er als Prediger und Seelsorger zu Deiner Ehre

und zum Heil der Menschen wirke. Erleuchte auch uns

durch Deinen Geist, damit wir unsere Aufgaben erkennen

und sie in Deiner Kraft erfüllen. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 48

 

 

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Beitrag 47

 

Hl. Bonaventura,

Bischof, Kirchenlehrer

Gedenktag: 15. Juli

 

  • Sein Taufname war Johannes.
  • Er wurde 1218 (oder 1221) in Bagnoreggio bei Viterbo gebo-ren.
  • Als schwer krankes Kind wurde er von Franz von Assisi ge-heilt; von ihm soll er auch den Namen Bonaventura erhalten haben.
  • Nach seinem Philosophiestudium in Paris (wo damals auch Thomas von Aquin studierte) trat er mit 25 Jahren in den Franziskanerorden ein.
  • Sein Lehrer in Theologie war Alexander von Hales.
  • 1257 wurde er zum General seines Ordens gewählt, den er bis zum Jahr seines Todes (1274) mit großer Klugheit leitete.
  • Papst Gregor X. erhob ihn zum Kardinalbischof von Albano bei Rom.
  • Auf dem Konzil von Lyon nahm Bonaventura aktiven Anteil an den Unionsverhandlungen mit den Griechen.
  • Bonaventura hinterließ etwa 45 Werke über die verschiede-nen Gebiete der Theologie.
  • Er ist neben Thomas von Aquin der bedeutendste Theologe des Mittelalters, in seiner Denkweise und Lehre mehr dem hl. Augustin verwandt. Nach seiner Auffassung soll die Theologie zur Mystik, zur religiösen Erfahrung, hinführen.
  • Papst Sixtus IV. hat ihn 1482 heilig gesprochen; unter die Kir-chenlehrer aufgenommen wurde er 1588 von Sixtus V., der ihn den „seraphischen Lehrer“ (Doctor seraphicus) nannte.

 

Drei Dinge

  • „Wegen dieser drei Dinge hat Gott die vernünftige Seele geschaf-fen: dass sie ihn lobe, dass sie ihm diene, dass sie an ihm sich erfreue und in ihm ruhe; und das geschieht durch die Liebe, denn wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.“
  • „Unser Tun muss diese drei Dinge besitzen: Maß, Art und Ordnung. Es muss gemessen sein durch die Bescheidenheit im äußeren Tun, geartet durch die Reinheit des Gefühls, geordnet und schön durch die Lauterkeit der Absicht.“ (Bonaventura)

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du ewige Weisheit

und Liebe, gib uns die Gnade,

dass wir nach dem Vorbild des heiligen Bonaventura

beharrlich Deine Wahrheit suchen und nach immer größerer

Liebe streben. Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 46

 

Hl. Kamillus von Lellis,

Priester, Ordensgründer

Gedenktag: 14. Juli

 

  • Kamillus von Lellis wurde 1550 in den Abruzzen geboren.
  • Sein Vater war Offizier im Dienst Kaiser Karls V.
  • 1569-1574 war Kamillus Soldat im Dienst der Republik Vene-dig und kämpfte gegen die Türken.
  • Er verspielte sein Geld, arbeitete dann als Handlanger und trat schließlich in Venedig bei den Kapuzinern ein. Er wurde aber wegen eines bösartigen Fußleidens wieder entlassen. Im Jakobushospital in Rom fand er Heilung. Er wurde dort Krankenwärter und stieg zum Spitalmeister auf.
  • Durch Philipp Neri fand er seinen inneren Weg und seine wahre Berufung.
  • 1582 gründete er eine Gemeinschaft von Krankenpflegern, aus der sich der Orden der Kamillianer entwickelte.
  • 1584 wurde er Priester.
  • Er reformierte den Krankenhausbetrieb und die Krankenseel-sorge, widmete sich auch der Sorge für die Armen und Straf-gefangenen.
  • Er starb am 14. Juli 1614 in Rom.

 

Mit Christus beschäftigt

  • Als der Papst einmal das Heilig-Geist-Spital besuchte, behielt Kamillus seinen Pflegekittel an. Man warf ihm Mangel an Ehrfurcht vor. Er: „Wie? Wenn ich mit Christus selbst beschäftigt bin, kann ich mich für seinen Stellvertreter nicht eigens umziehen.“

 

TAGESGEBET

 

Barmherziger Gott,

Du hast dem heiligen Kamillus

eine außergewöhnliche Liebe zu den Kranken

und Sterbenden geschenkt. Sieh auf sein heiliges Leben

und gib auch uns den Geist der Barmherzigkeit,

damit wir Dir in unseren Mitmenschen dienen

und in der Stunde unseres Todes voll

Zuversicht zu Dir hinübergehen.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 45

 

Hl. Heinrich II., Kaiser

und Hl. Kunigunde, Kaiserin

Gedenktag: 13. Juli

 

  • Heinrich, der letzte männliche Spross des sächsischen Herr-scherhauses, ist 973 in Hildesheim geboren und wurde vom hl. Wolfgang von Regensburg erzogen.
  • 1002 wurde er deutscher König,
  • 1004 König von Italien, und 1014 krönte Papst Benedikt VIII. ihn zum römischen Kaiser.
  • Heinrich war ein gebildeter und zielbewusster Staatsmann. Er baute das System der Reichskirche weiter aus und besetzte die italienischen und deutschen Bistümer mit ausgezeichne-ten Männern. Er unterstützte die Klosterreformen, stellte das Bistum Merseburg wieder her und gründete Bamberg als Mis-sionsbistum, aber auch als Stützpunkt der kaiserlichen Macht.
  • Seine Gemahlin Kunigunde war eine Tochter des Grafen Sieg-fried von Lützelburg (Luxemburg).
  • Sie erhielt 1014 ebenfalls die Kaiserkrone und nahm starken Anteil an der Regierung.
  • Die Ehe blieb kinderlos.
  • Nach Heinrichs Tod (13. Juli 1024) wurde Kunigunde Nonne in dem von ihr gegründeten Kloster Kaufungen.
  • Dort starb sie 1033 (oder 1039).
  • Sie wurde an der Seite Heinrichs im Dom von Bamberg bei-gesetzt.

 

TAGESGEBET

 

Allmächtiger Gott,

Du hast dem heiligen Heinrich

und seiner Gemahlin Kunigunde irdische

Macht anvertraut und ihr Wirken mit der ewigen

Herrlichkeit belohnt. Gib auch uns die Gnade, dass wir

unsere Aufgabe in dieser Welt erfüllen und Erben

Deines Reiches werden. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 44

 

 

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Beitrag 43

 

Gedenktag: 08. Juli

 

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Beitrag 42

 

 Hl. Willibald, Bischof, Glaubensbote

Gedenktag: 07. Juli

 

  • Willibald hatte ein ungewöhnlich hartes Leben.
  • Er stammte aus einer vornehmen angelsächsischen Familie, war ein Bruder des hl. Wunibald und der hl. Walburga, ein Verwandter des hl. Bonifatius.
  • Die Eltern brachten das Kind schon früh in ein Kloster, aber mit zwanzig Jahren begann er (seit 720) ein ruheloses Pilger-leben zu führen.
  • Er kam nach Rom, betete dann am Heiligen Grab in Jerusa-lem und den anderen heiligen Stätten Palästinas und kehrte über Konstantinopel nach Italien zurück.
  • 730-739 lebte er im Kloster Monte Cassino, ohne jedoch dort Gelübde abzulegen.
  • Papst Gregor III. sandte ihn in die Mission nach Deutschland, wo der hl. Bonifatius auf ihn wartete. Dieser weihte ihn zum Priester und 741 zum ersten Bischof von Eichstätt.
  • Willibald missionierte im Gebiet Bayern, Alemannen u. Fran-ken.
  • Zusammen mit Wunibald gründete er 752 das Doppelkloster Heidenheim.
  • Er starb am 7. Juli 787.

  

TAGESGEBET

 

Allmächtiger Gott,

aus Liebe zu Deinem Sohn

hat der heilige Willibald die Stätten

des Lebens Christi aufgesucht und als Glaubensbote

unserem Volk das Evangelium verkündet. Hilf uns, im Licht Deiner Wahrheit zu leben und treu zu bleiben im

Glauben an Jesus Christus, Deinen Sohn,

unseren Herrn und Gott, der in der

Einheit des Heiligen Geistes

mit Dir lebt und herrscht

in alle Ewigkeit.

Amen.

 

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Beitrag 41

 

Gedenktag: 06. Juli

 

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Beitrag 40

 

Hl. Antonius Maria Zaccaria,

Priester, Ordensgründer

Gedenktag: 05. Juli

 

  • Er wurde in Cremona geboren.
  • Zuerst war er Arzt, dann wurde er Priester.
  • Er gehört zu den großen Erneuerern der Kirche im 16. Jahr-hundert. Vor allem wollte er im Klerus wieder den Geist des Evangeliums wecken.
  • Er gründete die Regularkleriker vom heiligen Paulus, Barna-biten genannt nach dem St.-Barnabas-Kloster in Mailand, das die Gründer 1538 bezogen.
  • Auch die „Englischen Schwestern vom heiligen Paulus“ (An-geliken) sind seine Gründung.
  • Als Volksmissionar predigte er, vom Apostel Paulus inspiriert, Jesus, den Gekreuzigten, und verbreitete die Verehrung des heiligsten Altarsakraments.
  • Das Freitagsläuten und das Vierzigstündige Gebet gehen auf seine Anregung zurück.
  • Er starb schon 1539.

 

Wie Verrückte

  • „Auf, auf, Brüder! Wenn es bei uns bis jetzt noch eine gewisse Un-entschlossenheit gab, werfen wir sie zusammen mit aller Nachläs-sigkeit von uns, und laufen wir wie Verrückte nicht nur auf Gott zu, sondern auch zum Mitmenschen!“ (Antonius Maria Zaccaria, Brief von 1531)

TAGESGEBET

 

Herr, unser Gott,

im Geist des Apostels Paulus

wollte der heilige Antonius Maria Zaccaria

nichts anderes verkünden als Jesus Christus,

den Gekreuzigten. Lass auch uns die alles überragende

Erkenntnis Christi suchen und in der Torheit des

Kreuzes die wahre Weisheit finden.

Darum bitten wir durch ihn,

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 39

 

Hl. Elisabeth von Portugal, Königin

Gedenktag: 04. Juli

 

  • Elisabeth wurde 1271 als Tochter des Königs Peter III. von Aragon geboren.
  • Sie war eine Großnichte der hl. Elisabeth von Thüringen und erhielt bei der Taufe deren Namen.
  • Schon sehr früh wurde sie mit dem König Dionysius von Por-tugal verheiratet und hatte mit ihm zwei Kinder. Die Ehe war sehr schwierig. Elisabeth bemühte sich, ihren Kindern eine liebevolle Mutter und dem Land eine gute Königin zu sein.
  • Nach dem Tod ihres Gatten schloss sie sich als Terziarin den Klarissen von Coimbra an, bemühte sich aber auch weiterhin um den Frieden in ihrer Familie.
  • Sie starb 1336 in der Nähe von Lissabon.

 

Die Armen

  • „Lieber will ich selbst vor Hunger sterben, als den Armen, die sonst verzweifeln müssten, meine Hilfe zu versagen. Gott wird mir in Zu-kunft schon helfen; jetzt aber will ich die noch vorhandenen Lebens-mittel unter die hungrigen Armen austeilen.“ (Elisabeth von Portugal)

 

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du Ursprung der

Liebe und des Friedens,

Du hast der heiligen Königin

Elisabeth von Portugal die Gnade verliehen,

Feinde miteinander zu versöhnen. Auf ihre Fürbitte

lehre auch uns, Frieden zu stiften, damit wir uns

als deine Kinder erweisen. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 38

 

Hl. Ulrich, Bischof

Gedenktag: 04. Juli

 

  • Ulrich ist in Augsburg geboren und gestorben (890-973).
  • Er wurde an der Klosterschule von St. Gallen ausgebildet.
  • 923 wurde er Bischof von Augsburg.
  • Er war eng mit seiner Sippe und Heimat verbunden, spielte aber auch in der großen Politik ein Rolle als Berater von Köni-gen und Kaisern.
  • Ulrich hatte Freude am Regieren und Repräsentieren, aber auch am liebevollen Dienst für die Armen, Kranken, Fremden, für alle, die in Not waren, und das waren damals sehr viele. Noch in seinem Testament bedachte er einen Krüppel, den er auf dem Friedhof in Kempten angetroffen hatte.
  • Berühmt wurde Ulrich durch den Sieg über die Ungarn, die 955 zum zweiten Mal vor der Stadt Augsburg standen (Schlacht auf dem Lechfeld).
  • Unermüdlich visitierte er seine ausgedehnte Diözese, die bis tief ins Allgäu und nach Vorarlberg reichte.
  • Er hielt Diözesansynoden und Dekanatskapitel ab und war um die Ausbildung des Klerus besorgt.
  • Ulrich wurde in der Kirche der hl. Afra begraben.
  • „Sankt Ulrich ruft uns Christen den Sinn des Kreuzes und seine Fruchtbarkeit in Erinnerung. In einer Stunde, in der die Kirche eine Art Karfreitag durchlebt, ist es gut, zu wissen, das dies der normale Weg ist, über den, seit Kalvaria, die Erlösung der Welt und alle Erneuerung der Kirche geht ...

Sankt Ulrich hat noch eine andere Botschaft für uns:

  • Er war auf seine Weise ein Vorbote Europas. Auf wirtschaftlichem Gebiet wird es gerade geboren; es ist aber notwendig, dass Europa seine christliche Seele wiederfindet. Auch das geht über das Kreuz: Europa wird in dem Maße leben, in dem wir unseren kollektiven Egoismen absterben, Weit- und Weltsicht erlangen u. der Gerech-tigkeit dienen.“ (Kardinal Suenens bei den Augsburger Ulrichsfeierlich-keiten 1973)

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du bist reich an Erbarmen.

Du hast Deinem Volk in einer Zeit

schwerer Not den heiligen Ulrich als

tatkräftigen Bischof geschenkt. Seine Fürbitte

helfe uns, die Gefahren unserer Zeit in der Kraft

des Glaubens zu bestehen. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

 

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Beitrag 37

 

 

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Beitrag 36

 

 

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Beitrag 35

 

Hl. Otto, Bischof, Glaubensbote

Gedenktag: 30. Juni

 

  • Otto, geboren um 1062, stammte aus dem schwäbischen (oder fränkischen) Adel.
  • Er wurde Hofkaplan und 1101 Kanzler Kaiser Heinrichs IV. 1102 wurde er zum Bischof von Bamberg ernannt, 1106 von Papst Paschalis II. geweiht.
  • Im Streit zwischen Heinrich V. und Papst (Investiturstreit) versuchte er zu vermitteln.
  • Von 1124 an übernahm er es, in Pommern zu missionieren; er soll mehr als 20 000 Menschen getauft haben.
  • Seine zweite Missionsreise (1128) konnte das Christentum in Pommern endgültig sichern.
  • Otto starb 1139 in Bamberg und wurde im Kloster Michels-berg, einer seiner vielen Gründungen, begraben.

  

 

TAGESGEBET

 

Allmächtiger Gott,

in der Kraft Deines Geistes

hat der heilige Bischof Otto

ungezählte Menschen zum christlichen

Glauben geführt und ihnen die Sakramente

des Lebens gespendet. Hilf uns den Glauben

dankbar zu bewahren, den auch wir durch Deine

Vorsehung empfangen haben. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 34

 

 

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Beitrag 33

 

 

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Beitrag 32

 

Hl. Hemma von Gurk

Gedenktag: 27. Juni

 

  • Hemma (Emma), Gräfin von Friesach-Zeltschach, geboren um 980, mit dem Grafen Wilhelm von der Sann verheiratet, schien zu Glück und Ehre berufen. Aber durch unglückliche Umstände verlor sie früh ihren Mann und ihre zwei Söhne. Sie nahm ihr hartes Geschick als Fügung Gottes an und be-nützte ihr Vermögen und den Rest ihres Lebens, um Gutes zu tun.
  • Sie wurde dem Volk von Kärnten eine sorgende Mutter.
  • Auf ihrem Besitz stiftete sie das Doppelkloster Gurk; auch das Kloster Admont verehrt sie als Stifterin.
  • Sie starb 1045 in Gurk.
  • Ihre Verehrung wurde 1938 kirchlich bestätigt.

 

TAGESGEBET

 

Barmherziger Gott,

Du lenkst unsere Wege.

In schwerer Zeit hat die heilige Hemma

(als Landesmutter von Kärnten) für die Bedrückten

und Armen gesorgt. Gib auch uns die Kraft, in der Not

nicht zu verzweifeln, sondern auf Dich zu schauen

und Gutes zu tun. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 31

 

 

Hl. Cyrill von Alexandrien,

Bischof, Kirchenlehrer

Gedenktag: 27. Juni

 

  • Cyrill wurde 412 Bischof von Alexandrien.
  • Er war eine leidenschaftliche und zielbewusste Persönlichkeit und ein bedeutender Theologe.
  • Sein Name ist untrennbar mit dem Konzil von Ephesus (431) verknüpft, auf dem die Irrlehre des Nestorius verurteilt wurde. Nestorius, der Bischof von Konstantinopel, wollte für Maria nur den Titel „Mutter Christi“ (Christotokos), nicht aber den Titel „Mutter Gottes“ (Theotokos) gelten lassen.
  • Dahinter stand eine Irrlehre über die Person Christi: zwar leugnete Nestorius nicht die Gottheit Christi, aber die Einheit zwischen Gottheit und Menschheit wurde nicht klar gesehen. Wie schwierig es war, diese Frage zu klären, sieht man daran, dass auch die Lehre des Cyrill später Anlass zu falschen Deu-tungen gab. Aber es bleibt sein großes Verdienst, die Irrlehre des Nestorius zurückgewiesen und für Maria den Titel „Mutter Gottes“ verteidigt zu haben.
  • Er starb 444; 1882 wurde er zum Kirchenlehrer erklärt.

 

Mutter und Jungfrau

  • „Sei uns gegrüßt, Maria, Gottesgebärerin, ehrwürdiges Kleinod des ganzen Erdkreises, nie erlöschende Lampe, Zepter der Rechtgläu-bigkeit, unzerstörbarer Tempel, Gefäß des Unfassbaren: Mutter und Jungfrau!“ (Cyrill von Alexandrien)

 

TAGESGEBET

 

Vater unseres Herrn Jesus Christus,

durch Deine Gnade ist der heilige Bischof

Cyrill von Alexandrien unerschrocken eingetreten

für den Glauben, dass Maria Deinen ewigen Sohn

geboren hat. Auch wir bekennen Sie als wahre

Gottesmutter und bitten Dich: Rette uns durch

die Menschwerdung Deines Sohnes

Jesus Christus, der in der Einheit

des Heiligen Geistes mit Dir

lebt und herrscht in

alle Ewigkeit.

Amen.

 

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Beitrag 30

 

Hl. Paulinus von Nola, Bischof

Gedenktag: 22. Juni

 

  • Paulinus wurde um 353 in der Nähe von Bordeaux als Sohn eines hohen römischen Beamten geboren.
  • Von seinen christlichen Eltern und ausgezeichneten Erziehern erhielt er die Bildung des Geistes und des Herzens, die alle Zeitgenossen an ihm rühmen.
  • Früh übernahm er hohe Staatsämter.
  • Um 385 heiratete er eine spanische Christin; er selbst wurde bald darauf in Bordeaux getauft und zog dann mit seiner Frau nach Spanien. Als ihr einziges Kind starb, beschlossen sie, ein einfaches und strenges Leben zu führen, und verteilten ihren dortigen Besitz an die Armen.
  • 394 wurde Paulinus in Barcelona zum Priester geweiht, sie-delte aber dann nach Nola (bei Neapel) über.
  • Als der dortige Bischof starb, wurde Paulinus zum Bischof gewählt (409 oder 411).
  • Über seine bischöfliche Tätigkeit ist wenig bekannt. Es war die Zeit, als die Westgoten Rom erstürmten und auf ihrem Weg nach Nordafrika Nola besetzten. Es war auch die Zeit der theo-logischen Auseinandersetzungen über die menschliche Frei-heit und ihr Verhältnis zur göttlichen Gnade.
  • Paulinus stand in Briefwechsel mit den führenden Männern seiner Zeit.
  • Er starb 431, zehn Monate später als Augustinus.

 

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du hast dem heiligen

Bischof Paulinus von Nola

Liebe zu den Armen geschenkt und

ihn zu einem großen Seelsorger gemacht.

Blicke auf sein heiliges Leben. Hilf uns, dem Beispiel

seiner tätigen Liebe zu folgen und allen

gut zu sein, denen wir begegnen.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

 Amen.

 

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Beitrag 29

 

 

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Beitrag 28

 

Hl. Aloisius Gonzaga, Ordensmann

Gedenktag: 21. Juni

 

  • Aloisius (Luigi) wurde 1568 als ältester Sohn des Markgrafen von Gonzaga in Castiglione bei Mantua geboren.
  • Er lernte früh, sein heftiges Temperament zu beherrschen und fiel als Page am florentinischen Hof u. später am Hof Philipps II. in Madrid durch seinen Lebensernst und seine Frömmigkeit auf.
  • Mit siebzehn Jahren erhielt er von seinem Vater nach hartem Ringen die Erlaubnis, in die Gesellschaft Jesu einzutreten.
  • Bei einer Pestepidemie in Rom stecke er sich an, da er sich ohne Schonung und ohne Vorsicht der Pflege der Kranken widmete, und starb drei Monate später (1591).
  • Er wurde 1726 heilig gesprochen, 1729 zum Patron der studie-renden Jugend erklärt.
  • Die Lebensbeschreibungen des Heiligen haben seine männ-lich-herbe Gestalt oft verzeichnet.

 

ERÖFFNUNGSVERS Vgl. Ps 24 (23), 4.3

  • Wer reine Hände hat und ein lauteres Herz, der darf hinauf-ziehen zum Berg des Herrn und stehen an seiner heiligen Stätte.

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du Spender aller Gnaden,

mit Deiner Hilfe hat der heilige Aloisius

ein Leben der Unschuld und der Buße geführt.

Höre auf seine Fürsprache und gib uns, auch wenn wir

ihm in der Heiligkeit nicht gefolgt sind, durch Buße

und Umkehr die Reinheit des Herzens.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 27

 

Hl. Romuald, Abt

Gedenktag: 19. Juni

 

  • Romuald soll der langobardischen Herzogsfamilie der Onesti entstammen; er wurde 952 in Ravenna geboren.
  • Mit zwanzig Jahren war er Zeuge, wie sein Vater bei einer Fehde einen Adeligen erschlug. Darauf trat er als Mönch in S. Apollinare in Classe bei Ravenna ein.
  • Dieses Kloster war aber seinem Bußeifer nicht streng genug, deshalb schloss er sich um 974 dem Eremiten Marinus an und zog 978 mit diesem und dem Dogen Pietro I. Orseolo in die französischen Pyrenäen, wo er im Kloster St.-Michel seine eigentliche monastische Bildung erhielt.
  • 988 kehrte Romuald nach Italien zurück.
  • Predigend zog er von einem Ort zum andern. Er kam auch nach Monte Cassino, wo er aber mit seinem harten Reform-eifer wenig Anklang fand.
  • Schließlich gründete er in Mittelitalien das Kloster Camaldoli (1012), das Stammkloster des Kamaldulenserordens.
  • Der strenge Mann übte eine erstaunliche Anziehungskraft aus. In seiner Gründung versuchte er eine Verbindung des Einsied
  • lerlebens mit dem Gemeinschaftsleben, wie sie auch in der Regel Benedikts vorgesehen ist.
  • Romuald starb 1027. Der hl. Petrus Damiani hat sein Leben beschrieben.

 

Zur Freude geschaffen

  • „Wenn ich das Leben der Heiligen lese, geht es mir durch Mark und Bein; und wenn ich sehe, was ich tue, möchte ich vor Scham und Schmerz vergehen.“
  • „Gott hat den Menschen nicht zum Elend und zur Qual geschaffen, sondern zur Freude, aber zu einer Freude, die aus christlicher Gesinnung und Tugend quillt.“ (Romuald)

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du Freund der Heiligen,

Du hast den Abt Romuald berufen,

einen Orden für Mönche zu gründen,

die in strenger Einsamkeit leben. Schenke uns

die Gnade, uns selbst zu verleugnen und Christus

nachzufolgen, damit wir mit Ihm in die Herrlichkeit

des Himmels gelangen, der in der Einheit

des Heiligen Geistes mit Dir lebt und

herrscht in alle Ewigkeit.

Amen.

 

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Beitrag 26

 

Hl. Benno, Bischof

Gedenktag: 16. Juni

 

  • Er stammte aus einem sächsischen Adelsgeschlecht, wurde Kanoniker in Goslar und war 1066-1106 Bischof von Meißen. Weil er Heinrich IV. nicht unterstützte, wurde er von diesem  1085 abgesetzt, konnte aber drei Jahre später wieder die Lei-tung des Bistums übernehmen.
  • Er gilt als Apostel der Wenden. Gestorben 1106; heilig gespro-chen 1523. Seine Reliquien befinden sich seit 1576 im Lieb-frauendom in München.

 

TAGESGEBET

 

Treuer Gott,

Du hast dem heiligen Bischof Benno

den Mut gegeben, in den Wirren seiner Zeit

unbeirrt den Weg des Glaubens zu gehen. Zeige auch uns

Deine Wege und stärke unser Vertrauen auf deine Hilfe.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 25

 

 

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Beitrag 24

 

Hl. Antonius von Padua,

Ordenspriester, Kirchenlehrer

Gedenktag: 13. Juni

 

  • Antonius von Padua war Portugiese, geboren in Lissabon 1195.
  • Mit fünfzehn Jahren trat er bei den Augustinerchorherren ein.
  • Als aber 1220 die ersten Märtyrer des Franziskanerordens von Marokko nach Portugal überführt und in Coimbra bestat-tet wurden, machte das einen so tiefen Eindruck auf Antonius, dass er Franziskaner wurde.
  • Sein Wunsch, in Marokko zu wirken, ging aber nicht in Erfül-lung: nach einem kurzen Aufenthalt dort wurde er krank, und auf der Rückreise verschlug es ihn nach Italien.
  • Franz von Assisi ernannte ihn zum Lehrer der Theologie für die Minderbrüder in Bologna. Aber das eigentliche Feld seiner Tätigkeit wurde die Predigt.
  • In Norditalien, Südfrankreich und zuletzt in Padua strömten ihm die Volksmassen zu.
  • Er trat gegen den Wucher auf und setzte sich überhaupt für die Rechte der Armen ein.
  • Schon 1231 starb er, erschöpft von seinen übermenschlichen Anstrengungen.
  • Pius XII. erklärte ihn zum Kirchenlehrer.

 

Theologie und Gebet

  • „Ich will, dass du den Brüdern die heilige Theologie darlegst, jedoch so, dass weder in dir noch in ihnen der Geist des Gebets ausge-löscht wird, gemäß der Regel, die wir versprochen haben.“ (Der hl. Franz von Assisi an Antonius von Padua)

 

TAGESGEBET

 

Allmächtiger, ewiger Gott,

Du hast Deiner Kirche im heiligen

Antonius von Padua einen machtvollen

Verkünder des wahren Glaubens und einen

Helfer in der Not geschenkt. Gib, dass wir nach

seinem Vorbild ein christliches Leben führen

und in allen Nöten Deine Hilfe erfahren.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 23

 

 

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Beitrag 22

 

Hl. Ephräm, Diakon, Kirchenlehrer

Gedenktag09. Juni

 

  • Ephräm (Afrem) wurde um 306 in Nisibis in Mesopotamien geboren, das damals noch unter römischer Herrschaft stand.
  • Unter dem Bischof Jakob u. seinen drei Nachfolgern war der Diakon Ephräm Lehrer an der Schule von Nisibis.
  • Als die Stadt 363 an die Perser fiel, zog er nach Edessa und lebte dort noch zehn Jahre als Asket in einer Höhle oberhalb der Stadt. Auch hier war er Lehrer und Prediger für die Men-schen, die zu ihm kamen.
  • Wir besitzen von ihm ein reiches Schrifttum in syrischer Spra-che und in griechischen Übersetzungen: Schrifterklärungen, Predigten und Hymnen.
  • Durch seine Hymnen, die beim Gottesdienst gesungen wur-den, gelang es ihm, die gnostische Häresie des Bardaisan zurückzudrängen.
  • Ephräm ist der bedeutendste Schriftsteller der syrischen Kir-che.
  • Noch heute nehmen seine Hymnen in der syrischen Liturgie einen breiten Raum ein; sie haben auch die Hymnendichtung des Abendlandes beeinflusst.
  • Ephräm wurde 1920 zum Kirchenlehrer erklärt.

 

„Durch die Seele lebt der Mensch, und durch den Leib sieht und hört er. Aber erst durch den Glauben, die Liebe und die Weisheit wird er mit der Gottheit vereint und nach ihrem Bild gestaltet.

Dieses wunderbare Gefüge dürfen wir nicht zerstören; der Glaube darf nicht herausgerissen werden aus unserer Seele. Sonst wären wir die heimlich Toten, von denen das Leben gesagt hat: Lasst die Toten ihre Toten begraben.“ (Ephräm der Syrer)

 

 

TAGESGEBET

 

Erhabener Gott,

wir begehen den Gedächtnistag

des heiligen Diakons Ephräm. Erfüllt vom

Heiligen Geist, hat er in Hymnen und Liedern

Deine Größe besungen. Gib auch uns Deinen Geist,

damit wir Dich loben und Dir mit ganzer Hingabe dienen,

darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 21

 

Hl. Norbert von Xanten, Ordensgründer, Bischof

Gedenktag: 6. Juni

 

  • Norbert stammte aus Xanten am Niederrhein, wo er um 1082 geboren wurde.
  • Wegen seiner adligen Herkunft machte er als Kleriker schnel-le Karriere (Kanoniker in Xanten, Domherr in Köln, Hofkaplan Kaiser Heinrichs V.).
  • Um 1115 begann er, einer jähen Todesgefahr entronnen, ein Leben der Buße, des Gebets und der Arbeit im Geist der kirchlichen Reform.
  • Seine Rednergabe und der Ruf eines Propheten und Wunder-täters brachten ihm viel Erfolg, verschafften ihm aber auch Gegner.
  • 1120 begann er mit 13 Schülern das gemeinsame Leben im Tal von Prémontré;
  • 1121 legte die inzwischen auf 40 Personen angewachsene Gemeinschaft die Gelübde auf die Augustinusregel ab.
  • Aus dieser Gründung entwickelte sich der Prämonstratenser-orden, der sich rasch ausbreitete und neben den Zisterzien-sern großen Einfluss gewann.
  • Norbert selbst nahm nach der Gründung von Prémontré seine Predigttätigkeit wieder auf und zog durch Frankreich, Belgien und Deutschland.
  • 1126 erhielt er in Rom die Bestätigung seines Ordens und wurde zum Bischof von Magdeburg ernannt.
  • Er starb 1134.

 

„Er trug die Welt in die Einsamkeit, um sie da dem Herrn zu opfern. Und er trug seine Einsamkeit in die Welt, um sich zu schützen gegen Zer-streuung und Störung.“ (Alter Schriftsteller über Norbert von Xanten)

  

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du Herr Deiner Kirche,

der heilige Norbert ist durch sein Beten

und Sorgen ein Hirte nach Deinem Herzen geworden.

Höre auf seine Fürsprache und gib Deinem Volk

auch heute Bischöfe und Priester, die ihm die

Botschaft des Heiles verkünden und

es nach Deinem Willen leiten.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 20

 

 

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Beitrag 19

 

 

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Beitrag 18

 

 

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Beitrag 17

 

 

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Beitrag 16

 

Hl. Augustinus von Canterbury,

Bischof, Glaubensbote

Gedenktag: 27. Mai

 

  • Augustinus war Prior des St.-Andreas-Klosters in Rom, als Papst Gregor d. Gr. ihn 596 mit etwa 40 Mönchen zur Mission nach England sandte.
  • Auf der Hinreise wurde die Gruppe durch Nachrichten über die Wildheit der Angelsachsen so entmutigt, dass sie nach Rom zurückkehrte. Der Papst schickte sie ein zweites Mal, und die Mission wurde zu einem großen Erfolg, wozu auch die Königin Bertha, eine fränkische Prinzessin, mithalf.
  • Der einheimische Klerus war dem Fremden gegenüber aller-dings misstrauisch, so dass es nicht zu einer guten Zusam-menarbeit kam.
  • Papst Gregor ernannte Augustinus zum Erzbischof und schickte ihm weitere Missionare und alles, was an Geräten und Gewändern für den Kult nötig war.
  • Er gab ihm auch Richtlinien für die missionarische Arbeit:„Wer einen hohen Berg ersteigen will, muss schrittweise gehen, nicht sprungweise.“
  • Augustinus starb am 26. Mai 604 oder 605.

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du Herr aller Völker,

durch die Predigt des heiligen

Bischofs Augustinus von Canterbury

hast Du den Bewohnern von England das

Licht des Evangeliums gebracht. Gib, dass sein

apostolisches Werk immer neue Frucht bringt

in Deiner Kirche. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 15

 

Hl. Philipp Neri, Priester

Gedenktag: 26. Mai

 

  • Philipp Neri ist wie Don Bosco ein typisch italienischer Heiliger.
  • Er wurde 1515 in Florenz geboren, im gleichen Jahr wie die hl. Theresia von Avila. 
  • Mit 21 Jahren kam er nach Rom und lebte dort bis zu seinem Tod in äußerster Bedürfnislosigkeit.
  • Sein Leben war Gebet, Nächstenliebe, Seelsorge, Buße.
  • Der sittlichen Erneuerung Roms galt seine Hauptsorge. Durch seine neuen Methoden der Seelsorge und seinen gewinnen-den Humor gewann er großen Einfluss.
  • Der „lachende Heilige“ war mit Päpsten, Kardinälen und Heili-gen befreundet.
  • Er war einer der großen Seelenführer und Erneuerer.
  • Zur Verbreitung und Verwirklichung seiner Ideen gründete er eine Vereinigung von Weltpriestern, die nach dem Betsaal, in dem der Heilige sie versammelte, Oratorium genannt wurde.
  • Philipp sah fünfzehn Päpste kommen und gehen.
  • Er starb als Achtzigjähriger am 26. Mai 1595 in Rom.

 

Ich suche dich

  • „Ich möchte dir dienen, und ich finde den Weg nicht. Ich möchte das Gute tun, und ich finde den Weg nicht. Ich möchte dich lieben, und ich finde den Weg nicht. Ich kenne dich noch nicht, mein Jesus, weil ich dich nicht suche. Ich suche dich, und ich finde dich nicht; komm zu mir, mein Jesus. Ich werde dich niemals lieben, wenn du mir nicht hilfst, mein Jesus. Zerschneide meine Fesseln, wenn du mich haben willst, mein Jesus. Jesus, sei mir Jesus.“  (Philipp Neri)

 

ERÖFFNUNGSVERS: Lk 4, 18

  • Der Geist Gottes des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe und alle heile, deren Herz bedrückt ist.  (MB 920)

 

TAGESGEBET

 

Gott,

Du hast im Leben

Deines Dieners Philipp Neri

den Glanz Deiner Heiligkeit aufleuchten lassen.

Gib uns eine brennende Liebe, wie er sie im Herzen trug,

und die Heiterkeit des Geistes, die ihn zum Boten

Deiner Freude gemacht hat. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 14

 

Hl. Beda, der Ehrwürdige, 

Ordenspriester, Kirchenlehrer

Gedenktag: 25. Mai

 

  • Beda wurde um 672 in Nordengland geboren.
  • Er kam zur Erziehung in das Benediktinerkloster Wearmouth, wurde dann Mönch in dem neugegründeten Kloster Jarrow.
  • Er selbst schreibt: „Seitdem habe ich mein ganzes Leben in diesem Kloster zugebracht und alle Mühe auf das Studium der Heiligen Schrift verwandt. In der Zeit, die mir zwischen den klösterlichen Übungen und dem Chorgebet der Kirche blieb, hatte ich die süße Gewohnheit, immer zu lernen oder zu lehren oder zu schreiben ...“
  • Er schrieb, teils lateinisch, teils angelsächsisch, über fast alle Gebiete der damaligen Wissenschaft.
  • Wichtig ist seine Geschichte der Kirche von England.
  • Er starb am 26. Mai 735; 1900 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben.

 

TAGESGEBET

 

Herr, unser Gott,

Du hast Deine Kirche

durch die fromme Gelehrsamkeit

des heiligen Beda erleuchtet. Sein Fleiß

sei uns ein Beispiel, seine Weisheit Licht,

sein Leben ein steter Ansporn.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 13

 

Hl. Gregor VII., Papst

Gedenktag: 25. Mai

 

  • Sein Taufname war Hildebrand. Er stammte aus der Toscana, kam zum Studium nach Rom und wurde dort Sekretär seines früheren Lehrers, des Papstes Gregor VI.
  • Nach dessen Tod wurde Hildebrand Benediktiner in Cluny; aber 1049 nahm ihn der deutsche Papst Leo IX. wieder mit nach Rom, wo er allmählich großen Einfluss gewann.
  • 1073 wurde er zum Papst gewählt und nannte sich Gregor VII.
  • Er kämpfte für die Reform der Kirche und die Rechte des Papsttums. Dabei stieß er auf starke Widerstände.
  • Er exkommunizierte 1076 Kaiser Heinrich IV., der nicht auf sein Recht, kirchliche Ämter zu besetzen, verzichten wollte.
  • Der Kaiser ging 1077 nach Canossa und tat Buße. Er erhielt die Lossprechung, aber der Streit war damit nicht beendet. Der Papst sprach über den Kaiser zum zweiten Mal den Bann aus, worauf dieser mit einem Heer gegen Rom zog und die Stadt 1084 eroberte.
  • Gregor starb 1085 im Exil in Salerno. Seine Reformidee hat sich weitgehend durchgesetzt.

 

 

TAGESGEBET

 

Herr, unser Gott,

Du hast den heiligen Papst Gregor

ausgezeichnet durch Starkmut und Eifer

für die Gerechtigkeit. Gib auch heute Deiner Kirche

den Mut, dem Unrecht entgegenzutreten und

das Recht mit Freimut und Liebe zu tun.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 12

 

 

Hl. Maria Magdalena von Pazzi, Ordensfrau

Gedenktag: 25. Mai

 

  • Caterina, wie sie ursprünglich hieß, wurde 1566 in Florenz geboren.
  • Schon in früher Jugend war sie zu einem Leben der ungeteil-ten Hingabe an Christus entschlossen.
  • 1582 trat sie als Schwester Maria Magdalena in den Karmel ein.
  • Sie wurde durch körperliche und seelische Leiden geläutert und zur mystischen Gottesvereinigung geführt.
  • Ihre Äußerungen während der Visionen wurden von den Mit-schwestern aufgeschrieben; sie beziehen sich vor allem auf die Geheimnisse der Dreifaltigkeit und der Menschwerdung.
  • „Leiden, nicht sterben“: dieses Wort kennzeichnet ihre Seelen-haltung auch in den Qualen ihrer letzten Krankheit, eines To-deskampfes, der drei Jahre dauerte.
  • Sie starb am 25. Mai 1607.
  • Sie wird dargestellt mit brennenden Kerzen und einer Dornen-krone in der Hand.

 

TAGESGEBET

 

Gott,

immer wieder

berufst Du Menschen

zur ungeteilten Hingabe an

Dich in einem jungfräulichen Leben.

Du hast die heilige Maria Magdalena von Pazzi

mit Deiner Liebe erfüllt, so dass sie sich als Ordensfrau

in Werken der Buße und im Dienst an den Menschen verzehrte.

Hilf uns, ihr Beispiel zu begreifen und die Lauterkeit

ihrer Liebe nachzuahmen. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 11

 

Hl. Hermann Josef, 

Ordenspriester, Mystiker

Gedenktag: 21. Mai 

 

  • Hermann, geboren um 1150, stammte aus einer armen Fami-lie in Köln.
  • Von seinem siebten Lebensjahr an bis zu seinem Tod hatte er einen verblüffend selbstverständlichen Umgang mit den Heili-gen des Himmels.
  • Mit zwölf Jahren kam er als Schüler zu den Prämonstraten-sern in Steinfeld in der Eifel.
  • Später trat er in diesen Orden ein und wurde ein vielbegehrter Prediger und Seelenführer.
  • Groß war seine Verehrung der Mutter Gottes u: des hl. Josef, dessen Namen er schließlich zu seinem Taufnamen Hermann hinzufügte.
  • Er starb 1241 (oder 1225) im Zisterzienserinnenkloster Hoven bei Zülpich, wohin er zur Feier der Karwoche und des Oster-festes geschickt worden war.
  • Sein Grab ist in Steinfeld.

 

TAGESGEBET

 

Herr, unser Gott,

Du hast dem heiligen

Hermann Josef die Gabe geschenkt,

im betrachtenden Gebet Deine Geheimnisse

zu erfahren und durch seinen Rat viele Menschen

in ihrer Not aufzurichten. Hilf uns auf seine Fürsprache,

den rechten Weg zu erkennen, und führe uns

zur Offenbarung Deiner Herrlichkeit.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 10

 

Hl. Bernhardin von Siena,

Ordenspriester, Volksprediger

Gedenktag: 20. Mai 

 

  • Bernhardin wurde im Todesjahr der hl. Katharina von Siena (1380) in Massa Marittima (Toscana) geboren. 
  • Er trat 1402 in den Franziskanerorden ein und wirkte nach Jahren stiller Vorbereitung als großer Volksprediger in ganz Italien.
  • Er verbreitete die Verehrung des Namens Jesus, förderte die Marienverehrung und die Verehrung des hl. Josef. Seine Pre-digten dauerten bis zu fünf Stunden.
  • Dabei war er immer kränklich, da er sich als junger Student bei der Pflege der Pestkranken im Jahr 1400 zu viel zugemu-tet hatte.
  • 1438-1442 war er Generalvikar seines Ordens und nahm als solcher am Konzil von Florenz teil.
  • Er starb am 20. Mai 1444 in Aquila und wurde schon wenige Jahre nach seinem Tod heilig gesprochen.

 

Die Armen

  • „Wer seine Hände nicht den Armen entgegenstreckt, um ihnen eine Gabe zu reichen, streckt sie umsonst zu Gott aus, um die Verzeih-ung seiner Sünden zu erlangen.“ (Bernhardin v. Siena)

 

TAGESGEBET

 

Gott und Vater

unseres Herrn Jesus Christus,

Du hast im heiligen Bernhardin von Siena

der Kirche einen großen Prediger geschenkt und

ihm eine besondere Liebe zum Namen Jesus gegeben.

Blicke auf sein heiliges Wirken und schenke uns auf seine Fürsprache die Liebe zu diesem Namen,

der über allen Namen ist.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 9

 

 

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Beitrag 8

 

 

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Beitrag 7

 

 

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Beitrag 6

 

 

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Beitrag 5

 

 

Hl. Godehard, Bischof

Gedenktag: 05. Mai

 

  • Godehard (Gotthart) war ein Bayer, geboren 960 in der Nieder-altaich.
  • 990 wurde er Mönch in Niederaltaich und schon 996 Abt dieses Klosters.
  • Später wirkte er als Reformabt in Hersfeld und Tegernsee.
  • Seit 1022 war er, als Nachfolger Bernwards, Bischof von Hil-desheim.
  • Er tat viel für den Kirchenbau, die kirchliche Kunst und das Bildungswesen, und er war ein großer Kinderfreund.
  • Er starb am 5. Mai 1038.

 

TAGESGEBET

 

Herr und Gott,

Du hast den heiligen

Godehard berufen, das klösterliche

Leben zu erneuern und den Gläubigen seines Bistums

ein weiser und gütiger Bischof zu sein. Erhalte in uns den Willen,

unser Leben auf Dich hin auszurichten und dem Nächsten

in Liebe zu begegnen. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 4

 

 

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Beitrag 3

 

 

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Beitrag 2

 

Hl. Athanasius, Bischof, Kirchenlehrer

Gedenktag: 02. Mai

 

 

Athanasius mit dem Beinamen „der Große“ ist einer der bedeu-tendsten Kirchenlehrer der alten Zeit.

  • Er wurde um 295 in Alexandrien geboren.
  • 325 nahm er als Diakon seines Bischofs am Konzil von Nizäa teil.

Gegen die arianische Irrlehre war er ein unermüdlicher Verteidi­ger der Lehre von der wahren Gottheit Christi, wie sie vom Konzil von Nizäa definiert worden war:

  • Christus ist der Sohn Gottes, „gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater“.

Da auch die Staatsgewalt auf Seiten der Irrlehrer stand, musste Athanasius wiederholt aus Alexandrien fliehen:

  • siebzehn Jahre seines Lebens verbrachte er im Exil.
  • Seine zahlreichen Schriften dienen vor allem der Erklärung und Verteidigung des wahren Glaubens.
  • Athanasius hat auch das berühmte Leben des heiligen Abtes Antonius geschrieben.  
  • Er starb 373 in Alexandrien.

 

Die Unerschrockenen

  • „Er überredete, er mahnte, er griff zur Gewalt. Wenn er angegriffen wurde, verteidigte er sich. Wenn er der Stärkere war, dann erlebte sein Gegner eine böse Stunde. Es ist die Schwäche der Uner-schrockenen, ihre Kraft nicht zu messen und so bisweilen das rech-te Maß zu verfehlen.“ (Epiphanius)

 

ERÖFFNUNGSVERS 1 Sam 2, 35

  • So spricht Gott der Herr: Ich werde mir einen zuverlässigen Priester einsetzen, der nach meinem Willen handelt. (MB 919)

 

TAGESGEBET

 

Allmächtiger, ewiger Gott,

Du hast dem heiligen Bischof Athanasius    

den Geist der Kraft und der Stärke verliehen, so dass er

die Lehre von der wahren Gottheit Deines Sohnes unerschrocken verteidigte. Höre auf die Fürsprache dieses heiligen Bekenners.

Hilf uns, an der Botschaft festzuhalten, die er verkündet hat,

und gib, dass wir unter seinem Schutz Dich

tiefer erkennen und inniger lieben.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

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Beitrag 1

 

 

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