Zitate vom Hl. Pater Pio

(Zitate 51-100)

 

 

 

 

Auswahl der Zitate

 

 

 

 

Bitte in der Tabelle auf die Zitate klicken!

 

Nr.

 

Zitate von bis Zitate einzeln für den
10 Zitate  91 - 100    
    Zitat 100  10.04.
    Zitat 99 09.04.
    Zitat 98 08.04.
    Zitat 97 07.04.
    Zitat 96 06.04.
    Zitat 95 05.04.
    Zitat 94 04.04.
    Zitat 93 03.04.
    Zitat 92 02.04.
    Zitat 91 01.04.
9 Zitate  81 -  90    
    Zitat 90 31.03.
    Zitat 89 30.03.
    Zitat 88 29.03.
    Zitat 87 28.03.
    Zitat 86 27.03.
    Zitat 85 26.03.
    Zitat 84 25.03.
    Zitat 83 24.03.
    Zitat 82 23.03.
    Zitat 81 22.03.
8 Zitate  71 -  80    
    Zitat 80 21.03.
    Zitat 79 20.03.
    Zitat 78 19.03.
    Zitat 77 18.03.
    Zitat 76 17.03.
    Zitat 75 16.03.
    Zitat 74 15.03.
    Zitat 73 14.03.
    Zitat 72 13.03.
    Zitat 71 12.03.
7 Zitate  61 -  70    
    Zitat 70 11.03.
    Zitat 69 10.03.
    Zitat 68 09.03.
    Zitat 67 08.03.
    Zitat 66 07.03.
    Zitat 65 06.03.
    Zitat 64 05.03.
    Zitat 63 04.03.
    Zitat 62 03.03.
    Zitat 61 02.03.
6 Zitate  51 -  60    
    Zitat 60 01.03.
    Zitat 59 28.02.
    Zitat 58 27.02.
    Zitat 57 26.02.
    Zitat 56 25.02.
    Zitat 55 24.02.
    Zitat 54 23.02.
    Zitat 53 22.02.
    Zitat 52 21.02.
    Zitat 51 20.02.

 

Ich danke Dir von Herzen,

lieber Heiliger Pater Pio, für all Deine Worte, 

die Du uns geschenkt hast und bitte Dich, segne uns,

alle Kinder Gottes, vom Himmel aus, mit Deiner priesterlichen Vollmacht.

Amen.

 

______________________

 

 

ZITATE 91 - 100

 

 

 

Zitat 100

 

Lasst uns heilig werden, so werden wir, nachdem wir hier auf Erden vereint waren, auch im Himmel für immer zusammen sein.

 

 

Zitat 99

 

Es lohnt sich, sich mit allen Kräften zu bemühen, heilig zu werden und  Gott und dem Nächsten vollkommen zu dienen.

 

 

Zitat 98

 

Hast du schon mal ein Kornfeld in voller Reife beobachtet? Du wirst sehen, dass gewisse Ähren hoch und kräftig gewachsen sind, andere dagegen zu Boden geneigt. Schau dir die hohen, eitlen Ähren an, und du wirst sehen, dass sie leer sind. Nimmst du dagegen die niedrigen, demütigen in die Hand, wirst du sie voller Körner finden. Daraus kannst du schließen, dass die Eitelkeit hohl und leer ist.

 

 

Zitat 97

 

Die Wissenschaft, mein Sohn, so groß sie auch sein mag, bleibt doch immer eine armselige Sache. Sie ist weniger als nichts, im Vergleich zu dem gewaltigen Geheimnis, welches Gott ist. Du musst einen anderen Weg einschlagen! Reinige dein Herz von allen irdischen Leidenschaf-ten, wirf dich in den Staub und bete! Auf diese Weise wirst du Gott sicher finden. Er wird dir die Seelenruhe und den Frieden geben, und die ewige Seligkeit im anderen.    

 

 

Zitat 96

 

Vor allem gestehe ich, dass es für mich ein großes Unglück bedeutet, dass ich nicht weiß, wie ich diesen stets lodernden Vulkan, der mich verbrennt und den Jesus in dieses kleine Herz versenkt hat, erklären und sichtbar machen soll. Alles lässt sich so zusammenfassen: Ich wer-de von der Liebe zu Gott und von der Liebe zum Nächsten verzehrt.

 

 

Zitat 95

 

Übe die Buße, mit Schmerz an die Kränkungen zu denken, die du Gott zugefügt hast; übe die Buße, deine Fehler zu bekämpfen.

 

 

Zitat 94

 

Wie ihr wisst, wünsche ich nichts anderes als zu sterben und Gott zu lieben. Entweder den Tod oder die Liebe, denn ein Leben ohne diese Liebe ist schlimmer als der Tod. Ach, meine lieben Töchter, steht mir bei! In jedem Augenblick glaube ich zu sterben und bin dem Tod nah. Alles erscheint mir wie ein Traum, und ich weiß nicht, wo ich bin. Mein Gott! Wann wird die Stunde kommen, in der auch ich singen kann: "Dies ist meine Ruhe, oh Gott, in alle Ewigkeit"?   

 

 

Zitat 93

 

Sorge dafür, dass du in jeder Situation immer und vollkommen den Wil-len Gottes erfüllst, und fürchte dich nicht! Diese Übereinstimmung ist der sichere Weg, der zum Himmel führt.     

 

 

Zitat 92

 

Jesus, der im Himmel in Seiner allerheiligsten menschlichen Gestalt re-giert, die Er aus dem Schoße der Hl. Jungfrau angenommen hatte, wollte, dass auch Seine Mutter nicht nur mit der Seele, sondern auch mit Körper zu Ihm käme und gänzlich an Seiner Herrlichkeit teilha-be. Und das war nur recht und billig, denn jener Körper, der nicht einen Augenblick lange der Sklave Satans und der Sünde gewesen war, durf-te auch nicht der Verwesung anheimfallen. 

 

 

Zitat 91

 

Nach Christi Himmelfahrt lebte Maria in ständigem Sehnen und er-füllt von dem brennenden Wunsch, sich mit Ihm zu vereinen. Ohne Ihren göttlichen Sohn schien es Ihr, als befinde Sie sich in strengster Verbannung. Jene Jahre, die Sie von Ihm getrennt verbringen musste, waren für Sie das längste und schmerzlichste Martyrium der Liebe, das Sie langsam verzehrte.     

 

zurück

 

_______________________________

 

 

ZITATE 81 - 90

 

 

 

Zitat 90

 

Die süße Seele Mariens löste sich von Ihrem heiligen Leib wie eine Taube, die von ihren Fesseln befreit wird, und flog empor, in den Schoß Ihres Geliebten. 

 

 

Zitat 89

 

Mein Vater, heute ist das Fest der Schmerzensmutter, sagt mir etwas dazu. Seine Antwort: "Die Schmerzensreiche Jungfrau liebt uns, Sie hat unter Schmerzen und in Liebe geboren, deshalb darf die Schmerzens-mutter nie aus deinem Sinn weichen, und Ihre Schmerzen müssen dir im Herzen eingeprägt bleiben. Sie möge in deinem Herzen die Liebe zu sich und Ihrem Sohn entfachen!"

 

 

Zitat 88

 

Meine Mutter, erfülle auch mich mit jener Liebe, die in Deinem Herzen für Ihn brannte, mich Armseligen, der ich das Geheimnis Deiner Unbe-fleckten Empfängnis so sehr bewundere. Sehnlichst wünsche ich, dass Du durch sie mein Herz rein machen mögest, damit ich meinen und Deinen Gott lieben kann; dass Du meinen Sinn läutern mögest, damit ich zu Ihm emporsteigen und Ihn betrachten, anbeten und Ihm dienen kann, im Geiste und in Wahrheit; dass Du meinen Leib reinigen mögest, damit er als Sein Tabernakel weniger unwürdig sei, Ihn zu besitzen, wenn Er mir die Gnade erweist und in der hl. Kommunion zu mir kommt.

 

 

Zitat 87

 

Auch wir, durch die hl.Taufe erneuerte Menschen, müssen der Gnade unserer Berufung zur Nachahmung unserer Unbefleckten Mutter ent-sprechen, indem wir uns unablässig der Kenntnis von Gott widmen, um Ihn immer besser kennen und lieben, Ihm besser dienen zu können. 

 

 

Zitat 86

 

Mein Sohn, du weißt nicht, was der Gehorsam bewirken kann. Siehe, wegen eines Ja, eines einzigen Ja, mir geschehe nach Deinem Wort, um den Willen Gottes zu tun, wurde Maria die Mutter des Allerhöchsten. Sie bekannte sich als eine Magd und bewahrte auch die Jungfräulickeit, die Gott und Ihr selbst so teuer war. Um dieses Ja willen, das die aller-seligste Jungfrau aussprach, erlangte die Welt die Rettung, wurde die Menschheit erlöst. Auch wir müssen immer den Willen Gottes tun und dem Herrn stets mit einem Ja antworten.

 

 

Zitat 85

 

Gehe nicht weg vom Altar, ohne Tränen des Schmerzes und der Liebe vergossen zu haben für Jesus, der für dein ewiges Heil gekreuzigt wur-de. Die Schmerzensjungfau wird bei dir sein und dich sanft inspirieren. 

 

 

Zitat 84

 

Erinnere dich an das, was sich im Herzen unserer himmlischen Mutter zu Füßen des Kreuzes abspielte. Vor übergroßem Schmerz stand Sie wie versteinert vor Ihrem gekreuzigten Sohn, aber man kann nicht sa-gen, dass Sie sich von Ihm verlassen fühlte, im Gegenteil. Wann hat Sie Ihn mehr geliebt als in jener Stunde, da Sie so sehr litt, dass Sie nicht einmal mehr weinen konnte?

 

 

Zitat 83

 

Maria, lasse deine Seele in immer neuer Tugend erblühen und duften und lege ihre mütterliche Hand auf dein Haupt. Halte dich dicht bei der himmlischen Mutter, denn Sie ist das Meer, durch welches wir zu den Stränden des ewigen Lichts im Reich der Morgenröte gelangen. 

 

 

Zitat 82

 

Widmet euch nicht so sehr der Betriebsamkeit Marthas, dass ihr darü-ber die Schweigsamkeit Mariens vergesst! Die heilige Jungfrau, die so gut das eine mit dem anderen in Einklang zu bringen weiß, möge euch ein süßes Beispiel und ein Ansporn sein! 

 

 

Zitat 81

 

Maria möge dir alle Schmerzen des Lebens in Freude verwandeln! 

 

zurück

 

_______________________________

 

 

ZITATE 71 - 80

 

 

 

Zitat 80

 

Das Menschliche will auch seinen Teil. Maria, die Mutter Jesu, wusste, dass durch Seinen Tod die Erlösung der Menschheit bewirkt wurde, und doch hat sie geweint und gelitten, und wie sehr gelitten! 

 

 

Zitat 79

 

Oh Maria, süße Mutter aller Priester, Mittlerin und Spenderin aller Gna-den, aus der Tiefe meines Herzens bitte ich Dich, flehe ich Dich an und beschwöre Dich, Jesus der gebenedeiten Frucht Deines Leibes, unauf-hörlich zu danken; heute morgen und immerfort.

 

 

Zitat 78

 

Wenn Jesus sich euch offenbart, so dankt Ihm dafür; und wenn Er sich euch verbirgt, so dankt Ihm ebenfalls, denn das alles ist Spiel Seiner Liebe. Die gütige fromme Jungfrau möge für euch von der unaus-sprechlichen Großmut des Herrn stets Kraft erlangen, die vielen Prü-fungen, die Er euch auferlegt und die Beweise Seiner Liebe sind, bis zum Schluss durchzustehen. Ich wünsche mir, dass ihr es schafft, zu-sammen mit Jesus am Kreuz zu sterben und mit Ihm auszurufen: Es ist vollbracht.

 

 

Zitat 77

 

Maria möge der Inhalt deines ganzen Daseins sein und dich zum si-cheren Hafen des ewigen Heils geleiten! Sie sei dir Ratgeberin und sü-ßes Vorbild in Bezug auf die Tugend der heiligen Demut! 

 

 

Zitat 76

 

Maria sei euch der Stern, der euren Pfad erhellt und euch den sicheren Weg zum Himmlischen Vater weist. Sie möge auch der Anker sein, an welchem ihr euch in Zeiten der Prüfungen immer fest anklammern müsst.

 

 

Zitat 75

 

Schönes Mütterchen, liebes Mütterchen, wie schön Du bist! Wenn der Glaube nicht wäre, würden Dich die Menschen zur Göttin erklären. Dei-ne Augen leuchten stärker als die Sonne; Du bist so schön, mein Müt-terchen, ich rühme Deine Schönheit, ich liebe Dich, ach hilf Du mir!           

 

 

Zitat 74

 

Höre, meine liebe Mutter Maria, ich liebe Dich mehr als alle Geschöpfe des Himmels und der Erde... nach Jesus natürlich... aber ich liebe Dich so sehr. 

 

 

Zitat 73

 

Wenn ihr an einem Marienbild vorbeikommt, müsst ihr sagen: Ich grüße Dich, oh Maria. Grüße Jesus in meinem Namen.

 

 

Zitat 72

 

Die Prüfungen, die der Herr euch auferlegt und noch auferlegen wird, sind alle ein Zeichen der göttlichen Liebe, sind Edelsteine für die Seele.

Der Winter, meine Lieben, wird vorüber gehen und es wird ein nie en-dender Frühling anbrechen, der umso reicher an Schönheit sein wird, je heftiger der Sturm zuvor getobt hat.

 

 

Zitat 71

 

Gehe immer heiter und mit aufrichtigem, offenem Herzen deinen Weg so gut du kannst. Wenn du aber diese heilige Freude nicht immer ein-halten kannst, so verliere wenigstens nie den Mut und das Vertrauen in Gott!

 

zurück

 

_______________________________

 

 

ZITATE 61 - 70

 

 

 

Zitat 70

 

Die Finsternis, die manchmal den Himmel eurer Seele verdunkelt, ist in Wahrheit Licht; ihr glaubt, im Dunkeln zu sein und habt den Eindruck, euch mitten in einem brennenden Dornenbusch zu befinden. In der Tat, wenn der Dornenbusch brennt, füllt sich die Luft ringsum mit dunklen Rauchwolken und der bestürzte Geist fürchtet, nichts mehr zu sehen und nichts mehr zu verstehen. Das aber ist der Augenblick, wo Gott zur Seele spricht und ihr gegenwärtig ist; diese hört, versteht, liebt und erbebt. Wartet also nicht auf den Tabor; um Gott zu sehen, wenn ihr Ihn schon auf dem Sinai betrachtet habt!

 

 

Zitat 69

 

Im Wirrwar der Leidenschaften und Widrigkeiten des Lebens möge uns die süße Hoffnung auf Seine nie versiegbare Barmherzigkeit aufrecht halten. Lasst uns vertrauensvoll zum Bußgericht eilen, wo Er jederzeit mit der Sehnsucht des liebenden Vaters auf uns wartet und auch wenn  wir uns bewusst sind, dass wir vor Ihm nichts wiedergutmachen können, dürfen wir nie an den erhabenen Worten der Vergebung für unsere Feh

ler zweifeln. Legen wir, wie der Herr selbst es getan hat, einen Grab-stein darauf! 

 

 

Zitat 68

 

Mit den Gedanken und bei der Beichte soll man nie zu den Verfehlun-gen zurückkehren, die man schon zuvor gebeichtet hat. Weil wir sie be-reut haben, hat Jesus sie uns im Bußgericht vergeben. Dort stand Er uns und unserem Elend gegenüber, wie ein Gläubiger seinem zah-lungsunfähigen Schuldner gegenüber steht. Mit einer Geste unendli-cher Großmut hat Er die von uns durch unsere Sünden unterzeichneten Schuldscheine, welche wir ohne die Hilfe Seiner göttlichen Gnade si-cher niemals hätten einlösen können, zerrissen und vernichtet. Nun zu diesen Verfehlungen zurückzukehren, sie wieder ausgraben zu wollen, nur um nochmals die Vergebung dafür zu erhalten, nur weil wir zwei-feln, dass sie auch wirklich und endgültig vergeben sind, wäre das nicht als ein Akt des Misstrauens gegen Seine Güte zu betrachten, von welcher Er uns doch den Beweis erbrachte, indem Er eigenhändig je-den von uns mit der Sünde unterschriebenen Schuldschein zerriss?  Wenn es jedoch unserer Seele einen Trost bedeutet, so mögen unsere Gedanken ruhig zu den Kränkungen zurückkehren, die wir der Gerech-tigkeit, der Weisheit, der unendlichen Barmherzigkeit Gottes zugefügt haben; aber nur, um über sie die erlösenden Tränen der Reue und der Liebe zu vergießen.

 

 

Zitat 67

 

Unzählige Tode würde ich vorziehen, als den Herrn auch nur einmal wil-lentlich zu kränken.

 

 

Zitat 66

 

Wenn es euch gelingt, die Versuchung zu überwinden, hat dies den selben Effekt wie die Lauge bei der schmutzigen Wäsche. Die Versu-chung ist das Laster dieser Generation.

 

 

Zitat 65

 

Unser Feind, der sich gegen uns verschworen hat, ist nur dem Schwa-chen gegenüber stark. Wenn man ihm aber mit der Waffe in der Hand begegnet, wird er zum Feigling.

 

 

Zitat 64

 

Überlasst eure Seele nicht der Versuchung, sagt der Heilige Geist, denn die Freude des Herzens ist das Leben der Seele, ein uner-schöpflicher Schatz der Heiligkeit, während die Traurigkeit den lang-samen Tod der Seele bedeutet und zu nichts nütze ist. 

 

 

Zitat 63

 

Der Teufel ist wie ein tollwütiger Hund an der Kette; nur so weit die Kette reicht, kann er zubeißen. Also halte dich weit genug von ihm fern! Wenn du ihm zu nahe kommst, wirst du gepackt.

 

 

Zitat 62

 

Der Teufel hat nur eine Tür, durch welche er in unseren Geist ein-dringen kann: unseren Willen; andere geheime Türen gibt es nicht. Es ist keine Sünde, wenn sie nicht willentlich begangen wurde. Wenn der Wille nicht einverstanden ist, ist es nicht Sünde, sondern menschliche Schwäche.

 

 

Zitat 61

 

Wenigstens alle acht Tage sollt ihr die Beichte ablegen, denn sie ist die Reinigung der Seele. Ich kann es nicht ertragen, Seelen länger als acht Tage vom Beichtstuhl fernzuhalten.

 

zurück

 

_______________________________

 

 

ZITATE 51 - 60

 

 

 

Zitat 60

 

Wandelt den Weg des Herrn in Redlichkeit und Herzenseinfalt und quält nicht euren Geist. Ihr müsst eure Fehler hassen, aber mit ruhigem Hass, keinem erregtem und rastlosem.

 

 

Zitat 59

 

Achte darauf, dass du dich nie entmutigen lässt, wenn du dich in deiner eigenen geistigen Schwäche gefangen siehst. Wenn Gott Fehler und Mängel an dir zulässt, dann nicht, um dich zu verlassen, sondern nur, um die Demut in dir zu festigen und dich für die Zukunft aufmerksamer zu machen.

 

 

Zitat 58

 

Oh welches Glück liegt im geistigen Kampf! Es genügt, dass man im-mer wünscht, gut zu kämpfen, um des Sieges gewiss zu sein.

 

 

Zitat 57

 

Immer wieder schärfe ich euch ein, Vertrauen zu haben, denn nichts braucht eine Seele zu fürchten, die auf ihren Herrn vertraut und in Ihn all ihre Hoffnung setzt. Aber auch der Feind unseres Heils streicht im-mer um uns herum, um unsere Herzen den Anker zu entreißen, der uns zur Rettung führen soll, ich meine das Vertrauen in Gott, unseren Vater. Wir müssen den Anker ganz, ganz fest halten und dürfen niemals zu-lassen, dass er uns auch nur einen Augenblick lang verlässt, sonst wä-re alles verloren.

 

 

Zitat 56

 

Ich sehe ein, dass es so scheint, als würden die Versuchungen den Geist eher beflecken als reinigen, aber das ist nicht der Fall. Lasst uns sehen, was die Heiligen dazu sagen. Von den vielen, die auf dieses Problem eingehen, genügt euch das, was der Hl. Franz von Sales dies-bezüglich sagt, dass es mit den Versuchungen nämlich so ist wie mit der Seife: Wenn sie auf die Wäschestücke aufgetragen wird, scheint sie diese zu beschmutzen, während sie sie in Wahrheit reinigt. 

 

 

Zitat 55

 

Eines muss dir klar sein: Je mehr eine Seele Gott wohlgefällig ist, desto mehr muss sie geprüft werden. Deshalb Mut immer tapfer voran!

 

 

Zitat 54

 

Fasse dir ein Herz und fürchte dich nicht vor dem blinden Zorn Luzifers!

Denke immer daran, dass es ein gutes Zeichen ist, wenn der Feind lärmt und brüllt, um deinen Willen einzuschüchtern, denn es beweist, dass er noch nicht in diesen eingedrungen ist. Nur Mut, meine geliebte Tochter! Dieses Wort kommt mir aus tiefstem Herzen, und in Jesu Namen wiederhole ich: Mut! Wir haben nichts zu befürchten, wenn wir, selbst ohne Gefühl, aber mit Entschlossenheit sagen können: es lebe Jesus! 

 

 

Zitat 53

 

Vertraue fest darauf, dass Gott der Seele umso näher ist, je mehr An-griffe des Feindes zunehmen. Diese große, tröstliche Wahrheit musst du dir immer vor Augen halten und gut einprägen.

 

 

Zitat 52

 

Zu Ihm musst du Zuflucht nehmen, wenn der Feind dich bedrängt, in Ihn musst du deine Hoffnung setzen und von Ihm allein alles Gute erwarten. Halte dich nicht freiwillig damit auf, zu betrachten, was der Feind dir anbietet, denke daran, dass der gewinnt, der vor ihm flieht. So musst du schon bei den ersten Zeichen deiner Abneigung gegen jene Personen dieses Gefühl sofort unterdrücken und bei Gott Zuflucht suchen. Beuge vor Ihm die Knie und sprich immer in tiefer Demut die-ses kurze Gebet: Habe Erbarmen mit mir, denn ich bin eine schwache Kreatur. Danach erhebe dich und fahre mit heiliger Gleichmut in deiner Arbeit fort.

 

 

Zitat 51

 

Die Versuchungen gegen den Glauben und die Reinheit sind die vom Feind feilgebotene Ware. Aber fürchte ihn nicht, begegne ihm mit Ver-achtung. Solange er Lärm macht, ist das ein Zeichen, dass er seiner Sache noch nicht sicher ist, dass er noch keine Macht über den Willen hat. Lass dich durch das, was du wegen dieses abtrünnigen Engels durchmachst, nicht verwirren. Dein Wille stehe seinen Einflüsterungen immer abgeneigt gegenüber, und bleibe ganz ruhig, denn es ist keine Schuld dabei, sondern es ist im Gegenteil Gott wohlgefällig und ge-reicht der Seele zum Verdienst.

 

zurück